Das Gebäude des Konsortiums der Estnischen evangelisch-lutherischen Kirche (EELK) bzw. das Bischofshaus und die Kapelle

Die Geschichte des Bischofshauses reicht zurück bis ans Ende des 17. Jahrhunderts, als das Grundstück brannte und die endgültige Fertigstellung des neuen Hauses sich wegen des Nordischen Krieges ins 18. Jahrhundert verschob. Beim Bauen des in seinen allgemeinen Zügen bis heute erhalten gebliebenen Bischofshauses hat man die alten Kellermauern eingesetzt, die von einem unbekannten mittelalterlichen Haus erhalten geblieben waren.

Der Untergang des in ein Wohnhaus mit mehreren Wohnungen adaptierten Bischofshauses, das in die Hände des russischen Militärgeheimdienstes gefallen war, fand im Jahre 1991 ein Ende, als das der Kirche zurückgegebene Haus restauriert wurde. So wurde die Jahrhunderte alte Tradition der Residenz der estländischen Bischöfe wiederbelebt. Unter dem uralten Mantelschornstein des Hauses befindet sich die Kapelle mitsamt einem Altar aus Dolomit und den Wandgemälden in Seccotechnik.

Eigenschaften und Ausstattung
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