Das Kloster Padise

Das Kloster Padise ist ein Architektur- und Geschichtsobjekt von enormer Wichtigkeit sowohl in Estland als auch in ganz Nordeuropa. Das Kloster wurde im 14. Jahrhundert von den Mönchen des Zisterzienserordens errichtet. Die Bauarbeiten dauerten mit gelegentlichen Pausen über 200 Jahre. Infolge von Kriegen waren nur noch Ruinen des Klosters übrig. In den 1930er Jahren begannen die Restaurationsarbeiten.

Von der mittelalterlichen Innenausstattung des Klosters Padise sind heutzutage die in der Risti Kirche befindliche Kirchenglocke aus dem 14. Jahrhundert (die ätleste in Estland) und die aus der gleichen Zeitperiode stammende in der Niguliste Kirche exponierte seltene Kolgata-Gruppe erhalten geblieben.

Interessant zu wissen: Der Kirchensaal des mittelalterlichen Klosters Padise ist dank der guten Akustik und der besonderen Aura zu einer geschätzten Konzertstätte geworden. Bei einer Exkursion mit einem Reiseführer können Sie die Ruinen des Klosters und dessen Geschichte kennenlernen.

Eigenschaften und Ausstattung

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