Die Geschichte des Gutshofes Põhjaka beginnt Anfang des 19. Jahrhunderts. Das Gebäude wurde später von drei estnischen Küchenjungen restauriert, die die Zauberei des alten Hauses als „Põhjaka-Fieber“ bezeichnen. Das alte Haus fasziniert durch seine Ruhe, Würde und Geduld. Die jungen Unternehmer waren überzeugt, dass man aus Põhjaka eine Gaststätte machen sollte. Die Grundidee des Restaurants auf dem Gutshof Põhjaka ist das Kochen aus hochwertigen, örtlichen und frischen Zutaten, aus denen einfache und reine, aber leckere Speisen zubereitet werden.

So gut wie alles, was beim Besuch des Gutshof Põhjaka zu sehen ist, und auch das, was man nicht sieht, ist von den drei Köchen selbst gemacht worden. Unter anderem haben die jungen Männer selbst einen Holzherd und einen Backofen mit offenem Feuer in der Küche gebaut, um reine Speisen zubereiten zu können. Mehr Informationen: www.pohjaka.ee

Über die Geschichte des Gutshofes Põhjaka

Der erste Besitzer des Gutshofes Põhjaka war Paul Gotthard von Dücker. Im Jahre 1816 kaufte der Rittmeister Graf Karl Gustav Mellin den Gutshof Põhjaka für 32.000 Rubel. Zu Zeiten von Karl Gustav Mellin Junior wurde damit begonnen, das neue Hauptgebäude des Gutshofes zu bauen und das klassizistische Hauptgebäude wurde 1820 fertiggestellt.

1828 kaufte der Arzt Christoph Heinrich Rinne (für 26.000 Rubel) den Gutshof und er blieb im Besitz seiner Familie bis Ende des 19. Jahrhunderts. 1847 wurde der Gutshof Põhjaka als  Rittergut qualifiziert und zum Besitzer des Gutshofes wurde 1864 der Sohn des bisherigen Eigentümers – der Arzt Carlos Rinne.

Im Jahr 1884 erwarb Baron Konstantin Stackelberg vom nahegelegenen Gut Palu den Hof und begann diesen seit dieser Zeit gemeinsam mit dem Gutshof Palu zu verwalten. Seit dieser Zeit gab es kein selbstständiges Rittergut Põhjaka mehr, sondern nur noch ein Beigut des Gutes Palu. Konstantin Stackelberg starb 1909 und von seinen Nachkommen wurde sein Sohn Leo zum (letzten) Besitzer des Gutshofes. Im Besitz der Familie von Stackelberg war der Gutshof bis zur Verstaatlichung (der Gutshof wurde 1919 veräußert). 

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