Es gibt in Estland 5000 Kitesurf-Enthusiasten.
Windsurfen erfordert kein Meer oder eine spezielle Saison, es kann auch auf Seen betrieben werden – der See Harku in Tallinn, der Võrtsjärv und der Peipussee in Südestland sind die beliebtesten. Im Winter sind in Estland Eissurf-Strecken geöffnet, was dem Surfen ein ganz neues Gefühl verleiht.
Longboard und Bodysurfing sind in Estland nicht weit verbreitet, weil die Wellen relativ niedrig sind und es dafür wenige perfekte Tage gibt.
Die notwendige sowie Spezialausrüstung und das Zubehör können bei unterschiedlichen Dienstleistern in den Küstenhäfen, bei den Surfclubs und in den an den Seen gelegenen Urlaubsorten ausgeliehen werden.
Surfen ist eine Sportart, die alle, sowohl jung als auch alt, genießen können, erfordert aber etwas körperliche Fitness und Fertigkeiten. Für Anfänger werden regelmäßig Lehrgänge organisiert und alle die es erstmals betreiben möchten, müssen solch einen abschliessen, bevor sie aufs Wasser gelassen werden.
Die beste Zeit fürs Surfen in Estland dauert vom Spätfrühling (April) bis zum Frühherbst (September).
Die besten Stellen, um Surfen in Estland zu genießen:
- Ristna (Insel Hiiumaa). Bekannt als „Surferparadies“. Da dort beinahe ständig starke Winde wehen, ist Ristna unter geschickten Surfern sehr beliebt. In Ristna gibt es auch einen Ausrüstungsverleih und eine Surfschule.
- Vääna-Jõesuu (25 km von Tallinn entfernt). Ein schöner Strand mit sehr guten Windverhältnissen.
- Urlaubsdorf Roosta (in der Nähe von Haapsalu, 115 km von Tallinn entfernt) ist eine perfekte Wahl für einen längeren All-in-One Surfurlaub für Anfänger. Es gibt dort einen Ausrüstungsverleih und im Sommer arbeitet eine Surfschule.
- Die Strände in Tallinn und Pärnusind das Beste für Anfänger und für Surfer der mittleren Stufe. An einer Reihe von Stränden kann die Ausrüstung ausgeliehen und Surfstunden besucht werden, zum Beispiel Pirita und Harku in Tallinn.
- Der Hafen Kaberneeme (30 km von Tallinn entfernt) bietet Ihnen einen schönen Strand mit Ausblick auf winzige Inseln und historische Fischerdörfer. Vor Ort kann die Surfausrüstung gemietet werden.
- Die Insel Saaremaa hat ihre eigene Surfschule. Sie ist die größte estnische Insel, mit stolzer Kultur und Traditionen. Die berüchtigsten der estnischen Wikinger stammten von Saaremaa und der „große und starke Blonde“ ist dort immer noch der übliche ethnische Typ.
Wenn Sie 3-4 Tage inmitten der schönen Natur zusammen mit fast allen estnischen Surfern und Surffreunden verbringen möchten, dann prüfen Sie die jährlichen sommerlichen Surflager: das jährliche Surflager für Windsurfer und das Kitecamp für Kitesurfer.