Die Mehrheit der estnischen Inseln ist klein und nur von geringer kultureller Bedeutung. Wenn Sie aber für Vogelbeobachtung, Kanufahrten, Segeln oder Fischfang schwärmen, können diese für Sie sehr attraktiv sein.

400 Inseln sind über 1 Hektar groβ.

Nur 14 Inseln haben eine größere Fläche als 4 km² (Kassari, Naissaar, Kihnu, Suur-Pakri, Väike-Pakri, Ruhnu, Abruka, Vilsandi, Prangli und Osmussaar).

Die meisten estnischen Inseln sind eigentlich kleiner als 0.1 km² und zu klein, um von kulturellem oder touristischem Interesse zu sein. Ungeachtet der schönen Landschaft sind die Siedlungen oft nur sehr klein und der Fährdienst sehr begrenzt. Die meisten der kleineren Inseln befinden sich in Väinameri.

Es gibt auf Estnisch verschiedene Wörter für „Insel“ – laid, rahu, kare, kuiv, nasv – je nach der Größe, dem Alter und dem Aussehen der Inseln.

Die Inseln sind sehr unterschiedlich: einige sind kahle, mit Kies und Schotter bedeckte Landstücke, auf den anderen wachsen üppige Pflanzen. Die Diversität der existierenden Lebensräume – mit Schilf bewachsene seichte Buchten, bieten Schutz vor Raubtieren (und auch vor Menschen) und haben günstige Bedingungen für eine Vielzahl an Flora und Fauna, vor allem Vögel.