Landschaftlich weisen die Hochländer Karula, die vor Tausenden Jahren durch Gletscherbewegungen geformt wurden, eine hohe Diversität auf – Sumpfgebiete, Sumpfwälder, kleine Seen, Bäche, Wiesen und mit Blümchen bedeckte Hügel und Berge.
Siebzig Prozent des Territoriums des Nationalparks sind waldbedeckt und es gibt dort 38 Seen.
Die Kulturlandschaft ist spärlich bewohnt. Enge Feldstreifen, Waldflecken, Moore, Wiesen und Bauernhöfe verleihen der Landschaft eine besonders vertrauliche Nuance.
Der Berg Tornimägi, mit 137 Metern der höchste im Park, befindet sich in der Nähe von Lüllemäe.
Im Nationalpark Karula sind 157 Vogelarten festgestellt worden.
Die typischsten großen Säugetiere, die im Park leben, sind Elch, Reh, Wildschwein und Luchs. Die am häufigsten vorkommenden kleinen Säugetiere sind unter anderem der Rotfuchs, der Marderhund, der Iltis, der Braunbär, das Eichhörnchen der europäische Biber.
Das Gästezentrum im Nationalpark Karula befindet sich am See Ähijärv. Dort erhält man Auskunft über Wanderwege, Zeltplätze und Sehenswürdigkeiten im Nationalpark, es gibt Ausstellungen und eine Multimedia-Diashow.