Die Landschaft im Park ist verschiedenartig: die Hochebenen Harju und Viru sind die ältesten ständig bewohnten Gebiete in Estland.
Die stark ausgeprägte nordestnische Steilküste bildet eine natürliche Grenze zwischen den Hochebenen und der Küstenebene, eine Reihe von Wasserfallklippen verleihen zusätzlich malerische Züge. Die Wälder und Strände sind von riesigen Findlingen übersät.
Der südliche Teil des Nationalparks Lahemaa erstreckt sich in die weiten Sumpfwälder und Moorgebiete von Kõrvemaa.
Es gibt eine Reihe von gekennzeichneten Natur- und Wanderwegen, die Sie an den Wahrzeichen der altertümlichen Geschichte Estlands, dem Kulturerbe der Deutschbalten, an den reichen Ökosystemen der nordestnischen Hochmoore und am Biberterritorium vorbeiführen.
Der Nationalpark Lahemaa bietet ein Zuhause für zahlreiche Vögel und Tiere und eine reichhaltige Vielfalt der Fauna. Der Park wird permanent von Bären-, Wolfs- und Luchsbeständen bewohnt, also halten Sie Ihren Fotoapparat bereit.
Er ist ebenfalls das Zuhause für Wasserzugvögel und man kann oft sehen, wie Schwäne vom Strand wegschwimmen (die Strände liegen ja alle an der Nordküste von Estland).
Das einzige Freiluft-Geologiemuseum Estlands befindet sich in der Nähe des Dorfes Altja.
Võsu ist der größte und bekannteste Kurort in diesem Park.
Im Park gibt es viele Herrenhäuser und ausreichend Unterbringungseinrichtungen vom Typ Frühstückspension.
Wissen sie?
Es wird erzählt, dass der mythische Nationalheld Kalevipoeg seinen Speer in Richtung eines Feindes warf und der Speer den Odakivi (Speerstein) traf, der am Strand Loksa liegt. Es gibt viele Legenden über Kalevipoeg, die mit den zahlreichen Findlingen, die es an den Stränden gibt, zusammenhängen.