Heimatkundemuseum im Herrengut von Rogosi

In Ruusmäe, im Heimatkundemuseum im Herrengut von Rogosi, das sich im Torturm des ehemaligen Ritterguts von Rogosi befindet, werden sowohl das Herrengut als auch die Geschichte der dortigen Schulen vorgestellt.

Die ersten sicheren Mitteilungen zum Herrengut von Rogosi stammen aus dem Jahr 1603, als der aus Polen stammende Stanislaw Rogosinsky zu dessen Besitzer wurde. Daher stammt auch der Name des Herrenguts.

In den 1620-er Jahren ging das Herrengut in den Besitz der von Liebsdorffs über, in deren Händen es 130 Jahre lang blieb. 1776 erwarb Christer Johann von Glasenapp das Herrengut und mit dessen Adelsfamilie blieb es bis zur Verstaatlichung im Jahr 1919 verbunden. Aus der Zeit der Glasenapps stammt die jetzige Gestaltung des Herrenguts. 1934 zog eine Schule in das Gebäude des Herrenguts ein. Im Jahr 1939 wurde der Ort in Ruusmäe umbenannt.

Der Begründer des Herrenguts, Stanislaus Rogosinsky, war polnischer Herkunft und hat wohl aus Holz ein kleines Gutshaus an die Stelle einer ehemaligen Festung oder einer mittelalterlicher Siedlung gebaut. Das Herrengut wird erstmals 1597 erwähnt. Die Bezeichnung Ruusmäe wurde erst zu Anfang des 20. Jahrhunderts in Gebrauch genommen. Im Torturm des Herrenguts befindet sich ein Heimatkundemuseum, welches im Sommer für Besucher geöffnet ist.

Eigenschaften und Ausstattung
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