Der Vorstandsvorsitzende von RMK, Herr Aigar Kallas, erklärte, dass die bereits vorhandenen Wanderwege durch neue Routen ergänzt und zu einem neuen Ganzen ausgebaut wurden. Die Verwirklichung des Vorhabens hat zehn Jahre gedauert, dafür stellt das Ergebnis ein einmaliges landschaftliches Erlebnis dar.

An der Strecke liegen insgesamt 33 Camping-Möglichkeiten: Zeltplätze, Waldhäuser sowie -hütten.

“Der Wanderweg beginnt im Nationalpark Lahemaa in Nord-Estland und passiert sechs Landkreise, zwei Nationalparks, neun Schutzgebiete sowie drei Erholungsgebiete des Staatsforstes und endet im estnisch-lettischen Grenzpunkt Ikla,” erklärte Kallas und ergänzte, dass die Strecke aufgrund der relativ flachen Landschaft Estlands für jeden und auf jedem Fitness-Level zu schaffen sein müsste.

Der RMK-Wanderweg ist mit Kilometersteinen und hilfreichen Hinweisschildern markiert, die ein Verlaufen quasi ausschließen. Die Infotafeln geben zudem einen Überblick über die Forstwirtschaft, das Walderbe, die angrenzenden kulturellen Ziele  und Erholungsmöglichkeiten. Genaue Streckenpläne sind in den landesweit 26 Naturzentren und Informationsbüros von RMK erhältlich.

Traditionsgemäß muss der Brückenbauer sein Werk als Erster überqueren. Somit wird der Vorstandsvorsitzender von RMK gemeinsam mit Alar Sikk (Bergsteiger), Tõnu Jürgenson (Wanderexperte), Heleen Vennikas (Extremsportlerin), Julia Ivanova (Ärztin) sowie Kristjan Kaljund (Filmemacher u. Fotograf) die Gesamtroute in 10 Tagen zu Fuß, auf dem Rad und Bood, im Quad sowie auf dem Pferd erschließen.