Das Wirtschaftswachstum betrug 2010 3,1 Prozent und im Vorfeld der Euro-Einführung stieg das Interesse der Investoren spürbar an. Sie entscheiden sich für einen Standort mit motivierten, gut ausgebildeten Mitarbeitern (54,3% der Esten haben Fach- oder Hochschulausbildung), die zahlreiche Fremdsprachen beherrschen. Der Unternehmergeist ist nicht nur im IT-Bereich ungebrochen. Ein estnischer Minister brachte im Dezember 2010 den Anspruch seiner Landsleute auf den Punkt: „Wir sind deutscher als die Deutschen.“