Die Insel Prangli ist für ihre schöne Natur bekannt. Kiefernwälder, steinige Strände, Gebieten mit vielen Wacholderbäumen und Dünenlandschaften passen gut für alle Wanderer. Photographiere Vögel und die Natur, gehe schwimmen, fischen oder halte die Augen offen, um hiesige Naturschauspiele zu entdecken:

  • im Sommer kann man auf Prangli den tohu entdecken – ein Nebel der beim Verdampfen des warmen Meeres entsteht
  • im kalten Winter sieht man den summajust - eine Erscheinung bei der der Himmel über dem offenen Meer dunklerer ist als über dem vereisten Meer.

In drei Hauptdörfern der Insel – Kelnas, Idaotsa und Lääneotsa – leben ganzjährig unter hundert Menschen. Beim Sprechen mit den Einwohnern von Prangli bemerkt man bestimmt die gesangliche Mundart. An Zeiten, in denen Prangli hauptsächlich ein Zuhause für Küstenschweden war, erinnern noch die schwedisch klingenden Nachnamen.

Trotz der kleinen Einwohnerzahl gibt es auf der Insel eine schule, eine Kirche, ein Museum, ein Geschäft, ein Volkshaus, eine Poststelle, eine Bibliothek, mehrere Ferienhäuser und sogar einen Souvenirgeschäft. Es gibt für jede Altersgruppe etwas zu tun, dementsprechend sollte man für mehrere Tage auf die Insel Prangli kommen.

Familien mit Kindern könnten im Wald eine kleine Schatzsuche veranstalten.

Legenden zufolge ist Prangli eine ehemalige Pirateninsel und der Piratenschatz bis heute verschollen.

Die Anreise nach Prangli ist einfach und bequem: eine Fähre fährt zweimal am Tag zwischen den Häfen Leppneeme (Viimsi) und Kelnase. Zudem veranstaltet Prangli Reisen reguläre Tagesreisen auf die Insel Prangli, im Preis mit inbegriffen sind Bus- und Fährentickets und die Fahrt startet aus der Tallinner Innenstadt.