Vilsandi ist reich an Seevögeln — unter anderem kann man hier Eiderente, Weißwangengans, Seeadler und Steinwälzer finden. Im Nationalpark überwintert auch die seltene Scheckente.

Die Pflanzenwelt des wacholdernen Landschaftserbes und der Wälder ist reich an Raritäten – hier wachsen mehr als 30 Orchideenarten, der endemische Saaremaa-Klappertopf und Efeu, für den dies die nördlichste Grenze seines Verbreitungsgebiets darstellt.

Geologiefreunde können an der Westküste und in Vilsandi Aufschlüsse des silurischen Kalksteins finden, wo es viele Fossilien und versteinerte Korallen gibt.

Diejenigen, die keine Angst vor längeren Spaziergängen haben, finden auf der Halbinsel Harilaid Sanddünen, deren veränderliche Form unikal in Estland ist. Der inmitten der Habinsel erbaute Leuchtturm Kiipsaare befand sich vor einigen Jahren an der Ostküste der Halbinsel, jetzt aber steht er im Meer in der Nähe der Westküste der Halbinsel.

Das Besucherzentrum des Nationalparks Vilsandi befindet sich im Gutskomplex Loona, wo man die den Naturpark vorstellenden Dauerausstellung und Fossilien besichtigen und sich Filme über die Meeresfauna und -flora sowie die hiesige Natur ansehen kann. Im Sommer werden täglich Wanderungen organisiert. Nutzen Sie auf jeden Fall auch die Möglichkeiten des Wassertourismus und das Fahrrad, um den Naturpark zu entdecken!

Hören Sie die Stimmen der Meerlandschaften im Nationalpark Vilsandi: