5 Gründe, aus denen Deutsche Estland lieben

Quelle: Priidu Saart, Visit Estonia

5 Gründe, aus denen Deutsche Estland lieben

Das hübsche Estland ist dünn besiedelt, verfügt über eine vielfältige Natur, eine reiche Kultur und wird von freundlichen, aber zurückhaltenden Individualisten bewohnt. Du wirst es lieben!


1. Es gibt Brot!

Brotkultur!

Foto: Mariann Liimal, Visit Estonia

Die Esten sind – neben den Deutschen – eine der wenigen Nationen mit einer Brotkultur. Das „must leib" (Schwarzbrot) ist in ganz Estland verbreitet und sehr beliebt. Dabei handelt es sich um ein Roggen-Sauerteigbrot, das jede Familie und jedes Restaurant ein bisschen anders backt. Du musst hier also nicht den ganzen Tag auf Baguette rumkauen – es ist wie Urlaub im Paradies!


2. Die wilde Natur verspricht Spaß, Sport und Abenteuer!

Winterspaß mit Schlittenhunden

Foto: Visit Estonia

Wälder, Wiesen, Seen, Flüsse, sanfte Hügel, Sandstrände und Steilküsten: Mit ihrer Natur haben die sehr umweltbewussten Esten das große Los gezogen. Hier kannst du die frischeste Luft Europas atmen, wandern, radeln, schwimmen und noch echte Abenteuer in der Wildnis erleben, ohne von Löwen oder Skorpionen angefallen zu werden. Ok – ab und zu kommt vielleicht mal ein Elch oder ein Bär vorbei. Aber die ... ähm ... wollen nur spielen! Estland ist ein nachhaltiges Urlaubsziel; viele Orte des Landes belegen vordere Plätze in internationalen Sustainability Rankings.


3. Wandle auf den Spuren des deutsch-baltischen Adels!

In Estland dominierte über Jahrhunderte der deutsch-baltische Adel. Aus dieser Zeit sind etliche Gutshöfe mit wunderschönen Herrenhäusern erhalten, von denen die meisten inzwischen aufwändig renoviert wurden. Hier kannst du Geschichte schnuppern, dich wie ein deutsch-baltischer Adeliger fühlen (naja, hoffentlich etwas bescheidener) und die Wellness-Hotels und Restaurants genießen, die in den historischen Gebäuden entstanden sind.


4. Freue dich an der estnischen Sprache!

"Tere!" heißt "Hallo!"

Schön und einfach. Aber es gibt auch sehr viele für deutsche Ohren lustig klingende Wörter in der estnischen Sprache – und etliche deutsche Lehnwörter.

Foto: Visit Estonia

Du wirst, machen wir uns nichts vor, niemals Estnisch lernen. Es ist viel zu schwierig; niemand lernt das. Aber du wirst die Sprache trotzdem lieben! Es gibt viele Lehnwörter aus dem Deutschen wie „naps" (Schnaps) oder „peck" (Speck). Und dann gibt es Wörter, die dir ein Lächeln ins Gesicht zaubern werden: „jäääär", zum Beispiel (Eiskante), „asjaajaja" (Verkäufer) oder „nipet-näpet" (Krimskrams). Den kann man auch „pudi-padi" oder „kribu-krabu" nennen, er bleibt immer niedlich.


5. Tallinn ist wie Berlin – nur in schön! :-)

Die Hauptstadt Estlands ist bunt, jung und international. Hier spricht jeder Englisch. Es gibt eine mittelalterliche Altstadt und angesagte Szeneviertel, tolle Bars, Cafés, Restaurants und ein abwechslungsreiches Nachtleben mit Events und Partys. Du bekommst hier alles, was du brauchst und aus Berlin kennst. Der Unterschied: Die Stadt ist überschaubar, die Menschen sind freundlich, es herrscht Gelassenheit und du bist direkt am Meer!