Grüne und nachhaltige Urlaubsziele in Estland – eine Rundreise

Quelle: Aron Urb, Visit Estonia

Grüne und nachhaltige Urlaubsziele in Estland – eine Rundreise

Willkommen in Estland, einem der grünsten Länder Europas! Fast die Hälfte der Fläche Estlands ist von Wald bedeckt, und es gibt über 1.000 Seen und Tausende von Inseln zu entdecken. Trotz seiner geringen Größe verfügt Estland über eine bemerkenswert reiche und abwechslungsreiche Natur mit einer artenreichen Fauna und Flora. Mit anderen Worten: Estland ist ohnehin ein grünes und nachhaltiges Reiseziel, in dem es in dieser Hinsicht jedoch ein paar Highlights gibt. Und just die haben wir hier zu einer kleinen Rundreise im Geist der Nachhaltigkeit zusammengestellt.


Wenn Sie einen ruhigen und friedlichen Urlaub bevorzugen, ist Estland Ihr Land! Hier erwarten Sie wunderschöne Landschaften mit historischen Schlössern, Windmühlen, alten Bauernhöfen und Fischerdörfern. Bei einem Spaziergang an der Küste, durch die zahlreichen Hochmoore oder in den Wäldern werden Sie immer von Stille und Frieden empfangen. Da Estland ein kompaktes Land mit einem gut ausgebauten öffentlichen Nahverkehr ist, können Sie auch mit Bus und Bahn von einem Teil des Landes in einen anderen reisen.


Zu allen Jahreszeiten lohnend

Das Naturschutzgebiet Nigula

Estland verfügt über sechs Nationalparks und zahlreiche Naturschutzgebiete.

Foto: Sven Zacek, Visit Estonia

Sommer

Die estnischen Sommer sind betörend und natürlich immer eine gute und beliebte Zeit, um Estland zu besuchen. Von Juni bis August gibt es zahlreiche Freiluftfestivals und wunderbare Möglichkeiten für Outdoor-Aktivitäten. Im Sommer können Sie auch Wanderungen in Naturschutzgebieten und Nationalparks unternehmen oder direkt am Meer zelten oder campen. Suchen Sie sich also einfach Ihren Lieblingsplatz und schlafen Sie unter den Sternen.

Im Sommer verbringen auch die Esten selbst viel Zeit draußen. Die langen, „weißen Nächte", wenn die Sonne kaum ganz untergeht, animieren zu ausgelassenen Treffen im Kreis von Freunden und ausgedehnten fröhlichen Abenden. Und auch der entspannte Badeurlaub ist in Estland sehr gut möglich; es gibt wunderschöne Strände!


Camping in Estland

Estland hat viele stimmungsvolle Zelt- und Campingplätze.

Foto: Sander Rannakivi, Visit Estonia

Herbst

Wenn Sie in der Nebensaison Urlaub machen wollen, sollten Sie mit dem Herbst liebäugeln. Jetzt kleidet die gesamte Natur sich nach und nach in bunte Farben, während in den Herzen der Menschen noch das Feuer des Sommers nachklingt. Es ist eine wunderschöne Zeit, um beispielsweise lange Wanderungen zu unternehmen, dabei vielleicht Vögel zu beobachten, den Wandel in der Natur zu genießen und Beeren und Pilze zu sammeln. Oder Sie machen einen Städtetrip und erkunden die diversen Parks. Und auch, wenn es mal regnet, gibt es tausend Möglichkeiten, sich gewinnbringend zu beschäftigen.


Winter

Auch die Wintersaison hat natürlich ihre Reize, vor allem, wenn sie schneereich ist und wenn die Weihnachtsmärkte auf den Plätzen der Städte ihre Pforten öffnen. Der große Weihnachtsmarkt auf dem Tallinner Rathausplatz wurde wiederholt zum schönsten Europas gewählt! Jetzt wird aus Estland ein Wintermärchenland, das sowohl zur Gemütlichkeit einlädt – beispielsweise in den vielen estnischen Cafés, die Hausgemachtes anbieten – als auch zu Outdoor-Aktivitäten in der klirrenden Kälte.

Schlittschuhlaufen, Skifahren, das berühmte Winterschwimmen und natürlich ausgedehntes Saunieren stehen bei Esten und Gästen jetzt ganz oben auf der To Do-Liste. Und wenn der Winter richtig eisig ist und die frostigen Temperaturen lang genug andauern, dann können Sie ein ganz besonderes Abenteuer erleben und mit dem Auto über die Ostsee fahren – auf der längsten Eisstraße Europas, die das estnische Festland mit der Insel Hiiumaa verbindet.


Frühling

Der Frühling wartet in Estland regelmäßig mit einer Besonderheit auf, denn hier gibt es nicht nur vier, sondern fünf Jahreszeiten. Und die fünfte kommt jetzt zum Zug. Von ihr spricht man, wenn Schnee und Eis des Winters langsam schmelzen und Teile des herrlichen Soomaa-Nationalparks komplett unter Wasser setzen. Nun kann man mit dem Kanu über Moorlandschaften und durch den Wald fahren – es ist eine ganz besondere Erfahrung!

Die fünfte Jahreszeit

Ein beeindruckendes Naturerlebnis im Soomaa-Nationalpark

Foto: Karl Ander Adami, Visit Estonia

Der Frühling bietet auch reichlich kostenlose Vogelbeobachtungen und entsprechende Konzerte für Frühaufsteher. Außerdem kann man nicht nur im Herbst, sondern auch jetzt der allmählich erwachenden Natur bereits Leckereien abtrotzen, wenn man durch Wälder und Wiesen streift.



Im Folgenden finden Sie eine Liste von sieben nachhaltigen Reisezielen in Estland, die Sie in sieben Tagen besuchen können - und das zu jeder Jahreszeit!


Die Rundreise

Telliskivi

Nur einen Steinwurf von der Altstadt Tallinns entfernt findet sich der Kreativcampus Telliskivi. Hier wurden alte Industriegebäude in Cafés, Restaurants, Büros und Künstlerateliers umgewandelt.

Foto: Rasmus Jurkatam, Visit Estonia

Wr beginnen die Reise in der Hauptstadt Tallinn. Tallinns Altstadt gehört seit 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe, und im Jahr 2023 wird Tallinn auch die Grüne Hauptstadt Europas sein. Jedes Jahr ernennt die Europäische Kommission eine "Grüne Hauptstadt Europas", die in Sachen ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit führend ist.

Tallinn hat sich stark auf den öffentlichen Nahverkehr, die Begrünung öffentlicher Flächen und die Renovierung ehemaliger Industriegebiete konzentriert, die jetzt als beliebte Erholungsgebiete dienen. Tallinn verfügt über mehrere Parks, von denen derjenige im Stadtteil Kadriorg der größte ist. Passenderweise gibt es hier auch ein Schloss und mehrere Museen zu besichtigen!


Tag 1: Lahemaa-Nationalpark

Das Fischerdorf Altja

Foto: Peeter Sirge, Visit Estonia

Der Lahemaa-Nationalpark ist ideal für Wanderungen und Naturbeobachtungen. Es gibt einen schönen Küstenstreifen, Moorlandschaften, Flüsse und einen beeindruckenden Wald. Der Nationalpark beherbergt viele Wildtiere wie Elche, Wildschweine, Braunbären, Luchse und Füchse.

Lahemaa steht auf der Liste der Sustainable Top 100 Destinations 2020, die von der Organisation Green Destinations geführt wird. Ziel der Liste ist es, Reiseziele hervorzuheben, die sich langfristig für eine nachhaltige Entwicklung einsetzen.

Zum Nationalpark gehört das Viru-Hochmoor, wo man auf einem 3,5 km langen Wanderweg zu einem schönen Aussichtsturm gelangen kann. Innerhalb des Nationalparks befinden sich auch vier historische Herrenhäuser: Palmse, Vihula, Kolga und Sagadi. Sie verfügen über gediegene SPAs, Restaurants und Hotels.

Wenn Sie es kleiner mögen und eine gemütliche und pittoreske Unterkunft suchen, können Sie in einem der Fischerdörfer Käsmu oder Altja übernachten. Hier erwarten Sie hübsche Holzhäuser und ein Blick auf den Finnischen Meerbusen.


Tag 2: Rakvere

Rakvere 

Blick auf die Burg und den Stier, das Wahrzeichen der Stadt.

Foto: Simo Sepp, Visit Estonia

Die Stadt Rakvere lockt mit einer Burgruine aus dem 13. Jahrhundert, einem modern gestalteten zentralen Platz und einer einladenden Kulturszene. Rakvere ist ein ideales Urlaubsziel für alle, die die Annehmlichkeiten des Stadtlebens mit dem Charme des Landlebens verbinden möchten.

Die Burgruine bietet Spiel und Spaß für die ganze Familie, denn sie wurde zu einem Themenpark umgestaltet, in dem Sie den Alltag im Mittelalter erleben können. Auf dem Gelände können Sie sich als Ritter verkleiden, eine Folterkammer besuchen, mittelalterliche Gerichte kosten und sich anhand faszinierender Ausstellungsstücke mit der Geschichte befassen.

Das neu angelegte Vallimägi-Freilichtzentrum ist nur einen kleinen Fußmarsch von der Burg entfernt. In Rakvere befindet sich auch ein einzigartiger Eichenwald, einer der wenigen, die es in Nordestland noch gibt. Rakvere ist neben Järvamaa eines der estnischen Reiseziele, die in der Liste der 100 nachhaltigsten Reiseziele 2020 aufgeführt sind.


Tag 3: Järvamaa

Das Hochmoor Kakerdaja

Zu jeder Jahreszeit ein wunderbares Erlebnis!

Foto: Foto: Kaupo Kalda, Visit Estonia

Järvamaa ist eine Landschaft in Mittelestland, die reich an Natur ist und das perfekte Bild einer ländlichen Umgebung zeichnet. Paide ist die größte Stadt und kann mit dem Bus oder Zug von Tallinn, Tartu und anderen Orten aus erreicht werden.

In Paide wurde der international bekannte estnische Komponist Arvo Pärt geboren.

Eine Besichtigung lohnt der historische Vallitorn-Turm und die Ruinen der Ordensburg auf dem Hügel Vallimägi. Von Paide aus können Sie das Herrenhaus Sargvere, das Hochmoor von Kakerdaja oder den bunten Blumenmarkt in Türi besuchen.


Tag 4: Tartu

Tartu

Blick auf den Fluss und die Altstadt

Foto: Tarmo Haud, Visit Estonia

Estlands zweitgrößte Stadt Tartu zeichnet sich durch eine lebendige Studentenkultur und viel kreativen Flair aus; im Jahr 2024 wird die Stadt Kulturhauptstadt Europas sein. Wie in Tallinn wird auch hier viel Wert auf eine nachhaltige Entwicklung gelegt. Eines von mehreren spannenden Projekten während des Kulturhauptstadtjahres ist das Projekt "Kuratierte Biodiversität", das sich auf die Förderung der Umwelt in Tartu konzentriert, indem es die Artenvielfalt in Parks und Grünflächen erhöht. Tartu verfügt über mehrere Parks, in denen auch regelmäßig Festivals und Veranstaltungen stattfinden.

Tartu ist keine große Stadt; man kann sie daher gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkundet. Umweltfreundliche Verkehrsmittel sind hier leicht zu finden: Die Stadtbusse fahren mit Biogas; der städtische Fahrradverleih „Tartu Smart Bike Share" verfügt über rund 60 Stationen und 750 Fahrräder, von denen etwa 500 elektrisch betrieben werden. Fahrten mit den Leihrädern und den lokalen Bussen lassen sich problemlos kombinieren, da sie dasselbe Ticketingsystem verwenden. Das Engagement für grüne Stadtfahrräder und Stadtbusse ist der Grund dafür, dass Tartu bei den Green Destinations Story Awards 2020 in der Kategorie "Umwelt und Klima" den zweiten Platz belegt hat.

Radfahren in Tartu

Die Wege sind kurz in Tartu. Das lädt zur umweltbewussten Fortbewegung ein: per Rad oder per pedes.

Foto: Mana Kaasik, Visit Estonia

In Tartu wird Straßenkunst in Zusammenarbeit mit den städtischen Behörden geschaffen, so dass viele Stadtteile über farbenfrohe und fantasievolle Straßenkunstwerke verfügen. Im Rahmen des SmartEnCity-Projekts wurden in den 1960er Jahren errichtete Plattenbauten in energieeffiziente und umweltfreundliche Wohngebäude - so genannte Smartovkas - umgewandelt. Zusätzlich zu den Renovierungsarbeiten erhielten die Gebäude auch ein neues Erscheinungsbild in Form von coolen Wandmalereien. Wenn Sie die Gemälde an den Häusern besichtigen möchten, können Sie an einem organisierten Kunstspaziergang teilnehmen.

Während Ihres Aufenthalts in Tartu sollten Sie unbedingt einen Spaziergang entlang des Flusses Emajõgi unternehmen und den botanischen Garten der Stadt besuchen. Tartu beherbergt auch mehrere interessante Museen, darunter das estnische Nationalmuseum.


Tag 5: Pärnu

Die Küstenwiesen von Pärnu

Ein schöner neuer Wanderweg direkt am Strand

Foto: Eiliki Pukk, Visit Estonia

Pärnu ist die Sommerhauptstadt Estlands und ein auch bei Einheimischen sehr beliebtes Seebad. Bereits 1838 wurde hier das erste Badehaus gegründet. Obwohl Strandurlaub und Kuren untrennbar mit Pärnu verbunden sind, ist die Stadt auch ein hervorragendes Ziel für alle, die einen Urlaub im Grünen und Naturerfahrung suchen. Vor kurzem wurde Pärnu von Green Destinations zu einem der 100 nachhaltigsten Reiseziele der Welt gekürt.

Die Entwicklung des städtische Küstengebiets ist eine der Prioritäten der Stadt. Die Promenade wurde im Jahr 2021 renoviert, wodurch ein breites Netz von Rad- und Fußwegen entstanden ist. Außerdem sind die großen Wiesen entlang des Strandes ein Natura-2000-Gebiet und damit eine Attraktion der Stadt. Nicht nur Kinder beobachten gerne die Kühe, die hier als „natürliche Rasenmäher" eingesetzt werden und die von einem schönen Rundweg aus von Gästen gern für ihre Arbeit belobigt werden dürfen! Natura 2000 ist ein Netz von Schutzgebieten in der gesamten EU.

Die Strandkühe von Pärnu

Als natürliche Rasenmäher tragen sie zum Erhalt der artenreichen Strandwiesen bei

Foto: Elen Juurma, Visit Estonia

Der Soomaa-Nationalpark liegt an der Grenze zwischen den Bezirken Pärnu und Viljandi und bietet mit seinen großen, fast unberührten Moorlandschaften und natürlichen Flüssen ein eindrucksvolles Beispiel der Natur Estlands.

Wenn Sie ein wirklich einzigartiges Erlebnis suchen, können Sie mit der Fähre von Pärnu zur kleinen Insel Kihnu übersetzen. Die traditionelle Kultur Kihnus ist Teil des immateriellen UNESCO-Weltkulturerbes – und Sie sollten sich das unbedingt mal ansehen!

Das Stadtzentrum von Pärnu bietet schhöne, begrünte Fußgängerzonen mit interessanten Museen, Cafés, Restaurants und Geschäften. Außerdem gibt es in der Stadt zahlreiche Sommerfestivals sowie verschiedene Pop-up-Ausstellungen und Vernissagen. Pärnu ist auch ein perfekter Ort für kulinarische Erlebnisse; zwei der 30 besten Restaurants Estlands laut White Guide Nordic befinden sich in Pärnu.


Tag 6: Saaremaa

Kuressaare

Die Bischofsburg in Kuressaare ist eines der am besten erhaltenen mittelalterlichen Gebäude in Estland.

Foto: Priidu Saart, Visit Estonia

Saaremaa macht süchtig. Sie ist Estlands größte Insel und verfügt mit Kuressaare über einen netten Hauptort, in dem trotz allen reizvollen abgeschiedenen Insellebens auch mal reges Treiben herrscht. Nach Saaremaa kommt man mit der Fähre – zum Beispiel vom Festland zunächst auf die Insel Muhu und von dort dann mit dem Auto über einen langen Damm.

Einige der Fähren auf dieser Verbindung verfügen über einen umweltfreundlichen Hybridantrieb, der außerdem Unterwasserlärm und Vibrationen reduziert und somit die Unterwasserwelt samt Robben so wenig wie möglich stört.

Zu Saaremaa gehört der faszinierende Vilsandi-Nationalpark, der aus unzähligen kleinen und kleinsten Inseln besteht und in dem wilde Pflanzen, Kegelrobben und eine große Sammlung von Seevögeln zu Hause sind. Der berühmteste Leuchtturm der Insel befindet sich an der Spitze der Halbinsel Sõrve, und zwei weitere beliebte Sehenswürdigkeiten sind das Meteoriten-Kraterfeld in Kaali und das Panga-Kliff, die höchste Klippe Westestlands.

Die Inselhauptstadt Kuressaare erwartet Sie mit ihrer Bischofsburg, vielen guten Restaurants und der größten Dichte an Wellnesseinrichtungen im Land. Ein Großteil der Speisen, die in den Cafés und Restaurants der Insel serviert werden, stammt von lokalen Bauernhöfen. Wenn Sie auf Speisekarten, in Geschäften oder Restaurants das Etikett "Ehtne" (echt) sehen, garantiert dies, dass der Rohstoff oder das Produkt vor Ort hergestellt wurde. Die Insel ist auch in den Sustainable Top 100 Destinations 2020 aufgeführt und jede Reise wert!


Tag 7: Hiiumaa

Der Leuchtturm von Tahkuna 

Einer von mehreren interessanten historischen Leuchttürmen der beschaulichen Insel Hiiumaa

Foto: Ivo Panasjuk, Visit Estonia

Die Insel Hiiumaa liegt im Norden Saaremaas und ist per Fähre entweder von dort oder vom Festland aus erreichbar; im Winter auch per Auto über die oben bereits erwähnte Eisstraße ab Haapsalu.

Hiiumaa ist noch ein bisschen ruhiger und „insulanischer" als Saaremaa; hier steht auf Schritt und Tritt die einladende Natur im Zentrum des Erlebens und der Aktivitäten. Die Inselbewohner tun seit langen Jahren viel dafür, dass sich dieses Idyll erhalten konnte und die Insel wurde deshalb völlig zu Recht in die Liste der 100 nachhaltigsten Reiseziele der Welt 2020 aufgenommen. Hiiumaa wird dort als Erfolgsgeschichte im Bereich des nachhaltigen Tourismus und als ein Reiseziel hervorgehoben, das gute Arbeit leistet, um das Besuchererlebnis nachhaltiger und wertorientierter zu gestalten.

Hiiumaa verfügt über mehrere schöne Strände, wie diejenigen in Tõrvanina und Luidja. Sääretirp auf der Halbinsel Kassari bietet beeindruckende Naturerlebnisse und ist ein Eldorado für Vogelbeobachter. In Kassari befinden sich auch zwei der empfehlenswertesten Wander- und Radwege der Insel, nämlich der Orjaku-Wanderweg und der Kõpu-Radweg.

Mehrere historische und wirklich beeindruckende Leuchttürme warten auf Ihren Besuch: Tahkuna, Ristna und Kõpu. Auf der Insel finden im Jahreslauf mehrere Musikfestivals statt, die, wie übrigens die gesamte Insel, nach wie vor als Geheimtipp gelten.


Sie sehen: Das kleine baltische Land ist wunderschön. Und: Es ist grün und verfügt über zahlreiche lohnende und für ihre Nachhaltigkeitsbemühungen ausgezeichnete Reiseziele. Besuchen Sie Estland; es ist an der Zeit!