Wohnmobil-Urlaub in Estland: Orte, die Sie besuchen sollten

Quelle: Martti Volt, Visit Estonia

Wohnmobil-Urlaub in Estland: Orte, die Sie besuchen sollten

Estland ist für Wohnmobil-Urlauber ein Paradies. Ganz gleich, ob Sie mit Kindern, Freunden, als Paar oder alleine unterwegs sind: Es warten eine beeindruckende Natur, etliche Sehenswürdigkeiten und Attraktionen und zunehmend viele Campingplätze mit gutem Standard samt üblichem Wohnmobil-Service.


Grundsätzliches

Estland hat bislang (noch) keine Beschränkungen für Wohnmobile. Sie dürfen sich also mit Ihrem Gefährt überall frei bewegen – wenn Sie können. Es ist zum Beispiel keine besonders gute Idee, mit dem Wohnmobil in die Tallinner Altstadt zu fahren; parken Sie lieber auf einem der Parkplätze am Stadtrand. Da es keine expliziten Verbote gibt, ist hier und da ein bisschen gesunder Menschenverstand gefragt. Allgemeine Tipps für Ihren Wohnmobil-Urlaub in Estland finden Sie hier.

Das macht Spaß: Mit dem Wohnmobil durch Estland

Foto: Taaniel Malleus, Visit Estonia

Wir haben im Folgenden eine ganze Liste von Orten zusammengetragen, die es lohnt anzufahren. Für alle Geschmäcker und Bedürfnisse ist etwas dabei. Bitte verstehen Sie das Ganze nicht als Abhak-Liste, sondern als Anregung: Suchen Sie sich heraus, was Ihnen zusagt!

Da viele Wohnmobil-Urlauber ihre Touren entlang der Übernachtungen planen wollen, folgt hier zunächst alles Wissenswerte genau zu diesem Thema:


Campingplätze

Es gibt zunehmend viele Plätze mit gutem Standard

Foto: Martti Volt, Visit Estonia

In Estland ist Wildcampen an den meisten Orten noch gestattet. Man kann also überall, wo es nicht durch ein Schild ausdrücklich verboten ist, auch mit dem Wohnmobil stehen und dort übernachten. Für viele macht diese Variante den Reiz eines mobilen Urlaubs aus – und kostenlos ist es obendrein.

Eine Alternative zum Wildcampen sind die sehr einfachen und kostengünstigen Stellplätze, die bisweilen von Herrenhaus- und Gutshof-Hotels angeboten werden (zum Beispiel im Gutshof Saka, für Touren in den Nordosten). Oft sind diese Plätze nirgends offiziell verzeichnet; fragen Sie also bei Ihrer Routenplanung ruhig direkt beim Gutshof-Hotel nach einer Stellplatzmöglichkeit, wenn es auf Ihrer Strecke liegt. Hier verzichtet man, wie beim "Wildparken", allerdings auf den Campingplatz-Service für Wohnmobile – aber den braucht man ja nicht unbedingt jeden Tag.

Schließlich gibt es natürlich auch "echte" Campingplätze – unter ihnen zunehmend viele, die einen guten Standard haben und auf Wohnmobil-Urlauber ausgelegt sind. Wir haben diese Plätze in einem gesonderten Artikel gelistet und dort auch jene fünf etwas ausführlicher vorgestellt, die unter Wohnmobilisten am beliebtesten sind.


Orte und Attraktionen

Um die folgende Gliederung richtig zu verstehen, ist es günstig zu wissen, dass es offiziell keinen Osten Estlands gibt. Der Landkreis Ida-Virumaa bis hin zur Grenzstadt Narwa zählt zum Norden des Landes. Und das gesamte Gebiet der Altgläubigen am estnischen Ufer des riesigen Peipus-Sees wird dem Süden zugeschlagen, obwohl der See die estnische Ostgrenze markiert.

Im Norden

Jetzt geht's in den "Nord-Osten" :-)

Im Süden

Im Westen und auf den Inseln


Sonnenaufgang im Soomaa Nationalpark

Foto: Sven Zacek, Visit Estonia


Estland ist natürlich über diese Tipps hinaus überall sehenswert. Wenn es in Ihre Routenplanung passt, genießen Sie doch auch einen Badetag an einem der schönsten Strände des Landes. Besuchen Sie die erstaunlichsten Sehenswürdigkeiten und die abgelegensten Orte. Sie sind mit Kindern unterwegs? Die werden sich über ein paar Stunden interaktiven Vergnügens freuen! Es gibt auch Orte zum Gruseln und solche, an denen man wunderbar entspannen kann.


Besuchen Sie Estland! Estland ist bunt!


Zuletzt aktualisiert: 31.07.2020

Thema: Campingurlaub, Tallinn, Südestland, Westestland, Die Inseln, Nordestland

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