Die TOP 10 der Wanderwege in Estland

Quelle: Georgius Misjura, Visit Estonia

Die TOP 10 der Wanderwege in Estland

Zieh' dir Gummistiefel an und wandere durch die Natur! Verwöhne deine Lungen mit der saubersten Luft auf der ganzen Welt und verfolge Spuren von Füchsen, Hasen und Hirschen. Die Wanderwege führen durch Moorlandschaften, ans Meer oder durch Wälder und Naturschutzgebiete. Einige davon sind auch für Rollstuhlfahrer geeignet.

Die folgende Liste stellt die 10 beliebtesten Wanderwege Estlands gemäß unserer Statistik der Websitebesuche vor.

Das Hochmoor Mukri

Das in der Nähe von Eidapere gelegene Hochmoor Mukri ist bei der Versumpfung des Sees vor ungefähr 9 - 10 000 Jahren entstanden, und es wird für eines der ältesten Sumpfgebiete in Estland gehalten. Interessant zu wissen: Im Hochmoor Mukri steht ein 14 m hoher Aussichtsturm. Ein Bretterweg führt ins Hochmoor. Der Mukri-See, der sich im Hochmoor befindet, ist eine 2,2 Hektar große Wasserstelle mit Inselchen und Seerosen. Wer keine Angst vor dunklem Wasser hat, kann hier schwimmen. Auf den Moorbülten können Sie Beeren pflücken. Das Hochmoor Mukri ist eines der wenigen Feuchtgebiete, die man trockenen Fußes durchqueren kann. Wenn Ihnen der Bretterweg zu bequem erscheint, dann können Sie auf Wunsch auch eine Wanderung in Moorschuhen machen.

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Der Naturlehrpfad im Hochmoor Pääsküla

Der 4 km lange Pfad verläuft auf dem Erdboden und auf Bretterwegen durch unterschiedliche Waldtypen, über Kanäle und Quellen. Im Teil des Kiefernwaldes steht ein 10 Meter hoher Aussichtsturm, dort kann man rasten. Der Pfad kann in jeder Jahreszeit trockenen Fußes zurückgelegt werden. Der 2 Kilometer lange Pfad für Kinder und Menschen mit besonderen Bedürfnissen verläuft größtenteils auf Wegen mit festem Belag und ist gänzlich (inkl. Plattformen) mit Kinderwagen und Rollstuhl passierbar. An beiden Teilen des Pfades sind Informationstafeln aufgestellt, welche die örtliche Natur vorstellen. Sie dürfen nicht zelten oder ein Lagerfeuer anzünden, Müll bitte wieder mitnehmen. Beeren und Pilze bitte weiter entfernt von Brücken und Pfaden sammeln, damit auch der nächste Spaziergänger die Gaben des Walds sieht.

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Das Moor Tuhu und der Wanderweg

Das Moorgebiet Oidrema-Tuhu ist eines der größten seiner Art in Westestland, es liegt nur 10 km vom Meer entfernt und gilt im Hinblick auf die Entstehungsgeschichte als jung. Der östliche Teil wird als Niedermoor Tuhu, der westliche Teil als Hochmoor Tuudi bezeichnet. Nach dem Krieg machte man zwar den Versuch, das Moor zu entwässern, aber zum Glück ist der größte Teil von Menschenhand unberührt geblieben. Gut zu wissen: 900 m des Wanderweges ist ein Bretterweg, die Wanderung dauert etwa 1 h, Gummistiefel sind zu empfehlen.

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Der Wanderweg im Hochmoor Marimetsa

Der Anfang des Weges ist geschottert und verläuft entlang einer Hochspannungsleitung. Dann geht es weiter über Heuwiesen bis zum Bach Marimetsa und am Bachufer entlang bis zum Rastplatz. Von dort führt ein Bohlenweg in das Hochmoor Marimetsa. Am Ende des Weges steht ein 7,60 m hoher Aussichtsturm mit hölzerner Plattform. Im Hochmoor Marimetsa sehen Sie sowohl Niedermoor, Übergangsmoor als auch Hochmoor und auch die Vogel- und Pflanzenwelt ist sehr artenreich. Der Weg ist hin und zurück 9 km lang, davon verlaufen 2 x 2 km auf einem Bohlenweg. Nehmen Sie sich 4 bis 5 Stunden Zeit. Der Weg ist teilweise feucht, vergessen Sie die Gummistiefel nicht. Am Weg befinden sich eine Trockentoilette, Bänke zum Ausruhen sowie eine Informationstafel mit einer Karte und dem Schema des Wanderwegs.

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Wanderweg im Hochmoor Kakerdaja

Dieses Hochmoor ist eines der größten Hochmoore in Kõrvemaa; seine Fläche beträgt über 1.000 Hektar. Die Besonderheit des malerischen Hochmoores mit vielen Moorteichen ist dessen Zweistufigkeit, d.h. es hat einen auf zwei verschiedenen Höhen liegenden Moorteich-Gürtel. Im Frühling und Herbst machen auf den Moorteichen Tausende Wasservögel Zwischenstation auf ihrer saisonalen Reise. Inmitten des Hochmoores liegt der See Kakerdaja. Einen dreiviertel Kilometer östlich des Sees Kakerdaja trifft man auf die Moorinsel Hiiesaar, die einen 2,6 ha großen und artenreichen Waldbestand hat und in vorgeschichtlichen Zeiten wohl als Zufluchts- und Opferstätte diente. Der Naturpfad ist in ganzer Länge von 4 km von Bohlenwegen bedeckt. 2020 wurden Rückstrahler auf dem Kalajärve-Abschnitt des Wanderwegs Kakerdaja angebracht (3,4 km). Es wird empfohlen, eine Taschenlampe mitzunehmen.

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Der Wanderweg durchs Hochmoor Meenikunno

Wanderhütten, ein Aussichtsturm sowie ein Bretterweg locken viele Naturgenießer in das Meenikunno-Moor. Es handelt sich um ein schönes Naherholungsgebiet. Beim Spaziergang über den Bretterweg kann man die üblichen Sumpfpflanzen sehen: Torfgränke, Rosmarinheide, Krähenbeere, Sumpfporst, Scheiden-Wollgras, und am Rande des Moores wachsen auch Zwerg-Birken. Am zahlreichsten sind mehrfarbige Torfmoose vertreten. Aus dem am Sumpfrand gelegenen, stark zugewachsenen Graben können die Mutigeren das Moorwasser mit seinem eigenartigen Geschmack kosten. Gut zu wissen: Auf der Strecke zwischen dem Sonnenuntergangshaus und dem See Suur Soojärv gibt es einen neuen Bretterweg, der auch für Kinderwagen und  Rollstühle geeignet ist.

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Lehrpfad des Hochmoores Viru

Das Viru-Hochmoor verfügt über einen der am besten zugänglichen Moorpfade Estlands. Es führt durch die für Lahemaa typischen Wald- und Moorlandschaften und ist 3,5 km lang, die Länge des Rings beträgt 6 km. Auf dem Lehrpfad werden Moorpflanzen, ehemalige Sanddünen, Ose und Heidewälder vorgestellt. Durch das Moor führt ein Bohlenweg und auf halber Strecke befindet sich ein Aussichtsturm. Auf dem Pfad gibt es Markierungen und Wegweiser. Gut zu wissen: Der bis zum Aussichtsturm führende Bohlenweg ist auch für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen geeignet. Auch die erste Aussichtsplattform des Turms ist für Menschen mit Behinderungen zugänglich! Um Pflanzenbewuchs und Oberfläche zu erhalten, bewegen Sie sich bitte nur auf dem Bohlenweg und fahren Sie dort nicht mit dem Fahrrad.

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Der Naturlehrpfad Hüpassaare

Der 5 Kilometer lange Wanderweg Hüpassaare führt durch einen feuchten Wald zum Hochmoor Kuresoo. Der Pfad beginnt an einer Feuerstelle, dort sind Grillen und Zelten erlaubt. Ein Bohlenweg führt an kleinen Teichen vorbei, an deren Ufer eine Plattform zum Erholen und Genießen der Ruhe des Moores einlädt. Der Weg führt auch an Moorseen und an einer Moorinsel mit malerischem Ausblick auf das Hochmoor vorbei, wo man eine Krähenfamilie beobachten kann, sowie an lichten Wäldern. Am Ende des Weges befindet sich das Museum des Komponisten Mart Saar.

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Der Naturpfad Paukjärv

Der Naturpfad Paukjärv ist 5 km lang, kreisförmig und mit gelber Farbe auf den Bäumen gekennzeichnet. Der Naturpfad verläuft an den Osen und den Tälern zwischen den Osen, die am See Paukjärv liegen, entlang. Es variieren verschiedene Waldtypen – es gibt feuchte und dunkle dichte Wälder sowie lichtdurchflutete Kiefernwälder. Man kann mit der Wanderung am Parkplatz des Sees Paukjärv oder am Parkplatz von Koersilla beginnen. Es gibt die Möglichkeit, den Pfad sowohl zu Fuß als auch auf Fahrrädern zu bewältigen. Von Paukjärv aus kann man auf einem Bretterweg im Moor Kõnnu Suursoo wandern oder auf eine Moorwanderung gehen oder das Ganze mit der Wanderung auf den Naturpfaden von Jussi und Paukjärv verknüpfen.

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Wanderweg des Landschaftsschutzgebiets Väätsa

Der 3 km lange Wanderweg Väätsa befindet sich im Landschaftsschutzgebiet Väätsa in Järvamaa. Ziel des Schutzgebiets ist der Schutz von Hochmooren, Zwischenmooren und Moorwald. Der Beginn des Wanderwegs ist mit einer Informationstafel markiert. Wenn Sie sich auf dem Wanderweg fortbewegen, sehen Sie Abschnitte des alten Winterwegs Paide-Tallinn. Auf dem 1,2 km langen Moorabschnitt ist der Winterweg sehr gut erhalten. Auf diesem Winterweg beträgt die durchschnittliche Dichte der Torfschicht mehr als 3 m. Zur Zeit des Gutshofs wurden die im Zentrum des Hochmoores befindlichen Moorseen mit Gräben verbunden, die bis heute zu sehen sind, um die am Oberlauf des Lokuta-Flusses befindlichen Heuwiesen zu bewässern. Das Gebiet mit dem veränderten Wasserregime zwischen den Moorseen bedeckt ein selten auftretender, hundert Jahre alter Kiefernwald.

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Zuletzt aktualisiert: 22.06.2022

Thema: Grüner und nachhaltiger Urlaub, Südestland, Westestland, Nordestland