Denkmal des Vereinshauses Endla

Dieses zurückhaltende graue Denkmal bezeichnet den Standort des in Estland als eines der erstgegründeten Häuser des Sing- und Spielvereins. Der Sing- und Spielverein Endla wurde 1875 gegründet. Die Tätigkeiten des Vereins wurden erweitert und man beschloss, das eigene Haus zu errichten. Architekten des Jugendstil-Gebäudes waren: G. Hellat (Vorplanung), A. Jung (Projekt), E. von Wolffeldt (Außendesign); gebaut von 1908 bis 1911. Am 23. Februar 1918 hatte der Anwalt H. Kuusner die Unabhängigkeitserklärung, das „Manifest an alle Völker Estlands" auf dem Balkon des Theaters Endla dem Volk vorgelesen.

Das vom Skulptor M. Karmin entworfene Denkmal zur Erinnerung an das Theater Endla wurde 1989 errichtet.

Eigenschaften und Ausstattung
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