Quelle: Aron Urb

Quelle: Aron Urb

Wellnesshotels

Um gesund zu bleiben, lohnt es sich, einen Tag oder auch zwei frei zu nehmen und sich verschiedene Kurbehandlungen zu gönnen, um den Stress abzubauen und das Leben zu genießen. Die estnischen Wellnesshotels entsprechen hohen Standards und bieten oft eine luxuriöse Atmosphäre an.

Die Geschichte der estnischen Kurorte ist mehr als 200 Jahre alt. 1813 begann der Arzt Benedikt Georg Witte im Tallinner Stadteil Kadriorg mit Salz- und Heilkrautbadbehandlungen und damit wurde die Stadt im russischen Imperium zum ersten Kurort, der unter der russischen Elite populär wurde. Der deutschbaltische Arzt Carl Abraham Hunnius hat beobachtet, wie sich in Haapsalu die Esten  bei Gelenkbeschwerden mit dem Meeresschlamm behandelt haben. Von dessen Heilkraft überzeugt, gründete er dort 1825  eine Heilschlammanstalt.

Sowohl Tallinn und Haapsalu, aber auch Pärnu, Narva-Jõesuu und Kuressaare, die ebenfalls auf eine lange Geschichte als Kurort zurückblicken können, sind auch heute als Kurorte hoch angesehen. Der gesunde estnische Schlamm wird mit gutem Grund ebenfalls bis heute hoch eingeschätzt. Neben dem Meeresschlamm verdienen es auch die Heilbehandlungen in Värska  ausprobiert zu werden: Dort wird einzigartiger Süßwasserschlamm mit dem Mineralwasser, das  aus einer Tiefe von einem halben Kilometer geschöpft wird, welches zuletzt vor 500 Millionen Jahren das Licht der Sonne erblickt hat, kombiniert.

In vielen Wellnesshotels kann man bequem auch mit der ganzen Familie Urlaub machen: Die kleinen Gäste freuen sich über die tollen Schwimmbäder und kindergerechte Wellnessbehandlungen. Manche Kurhotels bieten auch Sportmöglichkeiten an – wie etwa Nordic Walking auf Wanderwegen und Jogastunden am Strand bei Sonnenuntergang. Wenn Sie einen Kuraufenthalt buchen, fragen Sie einfach nach.

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