Die erste Eisstraße in Estland wurde freigegeben

20. Februar 2012

Da die winterlichen Witterungsverhältnisse günstig sind, hat das Landstraßenamt Estlands vor kurzem die Eisstraße zwischen Noarootsi und Haapsalu mit einer Gesamtlänge von 3,5 km für den Verkehr freigegeben. Die Auffahrt ist laut Landstraßenamt in Haapsalu die Verlängerung der Suur-Mere-Staße und in Noarootsi der Hafen Österby. Die Eisstraße ist gemäß Vorschriften über Anlegung von Wartung von Eisstraßen markiert und zugelassen für Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von 2,5 Tonnen. Benutzt werden kann die Eisstraße nur im Hellen, sollten die Witterungs- und Eisverhältnisse sich ändern, kann es zu einer Sperrung der Eisstraße kommen.

Empfohlen wird eine Geschwindigkeit von bis zu 25 km/h oder 40-70 km/h. Das Tempo von 25-40 km/h verursacht Resonanz und kann das Eis beschädigen. Es ist ein zeitlicher Mindestabstand von 2 Minuten einzuhalten, der Mindestabstand zum nächsten Fahrzeug beträgt 250 Meter. Es ist nicht gestattet, mit dem Fahrzeug auf dem Eis anzuhalten, zu rasen, die Eisstraße bei Schneesturm, Nebel oder Dunkelheit zu benutzen, ebenso ist es untersagt, zu überholen und auf demselben Fahrstreifen in beide Richtungen zu fahren. Die markierte Eisstraße darf nicht verlassen werden. Sicherheitsgurte müssen unbedingt offen bleiben und die Fahrzeugtüren leicht zu öffnen sein. Unebenheiten der Eisdecke sind möglichst langsam zu überfahren. Alle Fahrer müssen ein Handy mitführen und vor der Auffahrt die Telefonnummer des Aufsichtsdienstes speichern, welche an der Informationstafel angezeigt wird.

Laut Landstraßenamt besteht Hoffnung, dass in den kommenden Tagen auch die Strecke zwischen dem Festland und der Insel Vormsi freigegeben werden kann.