Die Siedlung in der Gemeinde Toila wurde erstmals 1241 auf den Seiten des Dänischen Landbuchs erwähnt.

Der Park Oru und das Schloss wurden in den Jahren 1897-1901 errichtet. 1934 wurde das Schloss Oru durch drei estnische Industrieunternehmen von Jelissejev abgekauft und dem ersten estnischen Präsidenten Konstantin Päts übergeben, der es in seine Sommerresidenz verwandelte.

Heutzutage ist Toila ein beliebter Ort für Wochenenden und Ferien, vor allem bei den Esten aus dem Landkreis Ida-Virumaa. Die wichtigsten Anziehungspunkte sind die entzückende Natur, Wanderpfade, die See, der Hafen, der Park und das Schloss Oru, der Sängerplatz, das Erholungszentrum und die Restaurants.

Der Park und das Schloss Oru in Toila sind ein beliebter Ort für Spaziergänge und die Teilnahme an den vielen Freiluftveranstaltungen geworden, die dort organisiert werden.

Die Sehenswürdigkeiten in der Nähe umfassen die Stadt Jõhvi, den Aussichtsturm und die Wanderstrecke Saka, den Steilhang Ontika und den Wanderweg Varivara (Vaivara). Die ozonreiche Luft half Toila den Titel Ozonkurort zu erhalten.

Legende: Der Hafen Toila liegt am Ufer des Flusses Pühajõgi bzw. des Heiligen Flusses. Darüber, wie der Fluss seinen Namen erhielt, wird die folgende Geschichte erzählt: Wenn ein Mädchen bei Jungen keinen Erfolg hatte, war das Einzige, was sie tun musste, an den Fluss zu gehen und bei Vollmond in dessen Wasser zu baden, daraufhin wurde sie zu einer Schönheit.