Der Universitätshügel in Tartu ist zwar auch anstrengend zu erklimmen, aber sonst warten in Estland nur sehr selten große Herausforderungen auf den Besucher. Selbst wenn Sie beginnen zu ermüden – Bus oder Taxi sind immer in der Nähe.
Alle größeren Städte in Estland, wie Tallinn, Tartu und Pärnu, können in einigen Bereichen nur zu Fuß genutzt werden. In Tallinn Altstadt sind mehrere Wege zu steil und schmal für Autos, und an anderer Stelle wurden die schönsten älteren Straßen in Fußgängerzonen umgewandelt. In Valga, entlang der Grenze zu Lettland, überqueren Sie so oft wie Sie wollen die offene Grenze.
In Saatse können Sie zu Fuß durch den Wald gehen – direkt entlang der EU / NATO-Grenze zu Russland. Sehen Sie sich die Äcker an und den Stacheldraht, der nur allzu deutlich macht, wo man gerade steht. Entlang des schönen Flusses bei Narva sieht Russland schon viel zahmer aus.
Sowohl in den Städten wie auch auf Wegen in den Nationalparks gibt es zahlreiche Hinweisschilder in Englisch.
Die lokalen Touristinformationen in Estland halten immer Mappen mit den besten Routen für Wanderer bereit. Über die Auswahl und Menge an angebotenen Routen werden Sie überrascht sein. Normalerweise werden diese Faltblätter kostenlos verteilt. Wenn nicht, sind die Kosten minimal. Die gleichen Mappen finden Sie in den Infozentren der Nationalparks.
Wir wollen unsere wundervolle Natur nicht mit Cafés oder Geschäften verschandeln. So verpflegen Sie sich rechtzeitig mit Snacks und Getränken.
Informationen zu geführten Wanderungen in und um Tallinn und Tartu bekommen Sie im Hotel oder der lokalen Touristeninformation.