Die liebliche Kleinstadt fasziniert mit ihrem schönen See und den Landschaften, die Estland eigen sind, ebenso mit ihrer langen Geschichte, einem regen Marktleben und einem einzigartigen, mit Kalkstein verbundenem Kulturleben. Kommen und entdecken Sie das Zuhause-Gefühl, das hier überall zu spüren ist!

Paide hat einen unikalen geographischen Standort. Alle größeren Städte Estlands sind etwa 100 km von hier entfernt. Gerade deshalb wurde Paide mit dem prächtigen Titel „das Herz Estlands“ ausgezeichnet. Wahrscheinlich war der Standort auch der Grund dafür, warum der Deutsche Orden vor Jahrhunderten hier seine Burg begründete.

Heute liegt die Burg in Trümmern und man kann nur die Ruinen sehen, aber der achteckige Wallturm Paide wurde aufgebaut und für Touristen geöffnet. Dort befindet sich das Zeitzentrum Wittenstein (denselben Namen trug die Stadt Paide vor dem 17. Jahrhundert). Von einer Zeitwanderung haben viele geträumt und man hat versucht, die Träume in die Bücher zu schreiben oder zu verfilmen. In Paide haben alle dazu die Möglichkeit.

Paide hat seinen Namen nach dem Kalkstein bekommen, was man auch im Stadtbild als Kalksteinskulpturen, die nur Paide eigen sind, sehen kann:

  • Die bekanntesten Kalksteinskulpturen sind „Anhalter“ an der Stadtgrenze, „Kalksteinsinfonie“ an der Kitsas-Straße zur Kennzeichnung des Geburtshauses des Komponisten Arvo Pärt und „Vier Könige“ auf dem Wallberg (Vallimägi) zur Bezeichnung der Hinrichtungsstätte von vier estnischen Königen vor der Georgsnacht.
  • Alle zwei Jahre finden in Paide auch traditionelle Kalksteintage statt, welche Künstler vereinigen, um für Paide immer neue Kalksteinskulpturen anzufertigen.

Wegen seines geographischen Standortes ist Paide schon seit uralten Zeiten ein Austragungsort für große Märkte gewesen. Diese Tradition hat man bis heute fortgesetzt. So finden hier der Georgsmarkt (am Georgstag), der Markt der Meister, der Markt der Kreisstadt, ein Weihnachtsmarkt und das Festival „Winde der Zeiten“ statt. Jederzeit kann man auf dem Markt vier „Könige“ herumspazieren sehen, die aus den Stadtbürgern an Stelle der hingerichteten Könige gewählt werden, um die Legende über die vier Könige am Leben zu halten.

Was lohnt sich noch, in der Stadt Paide zu tun?

Unternehmen Sie einen längeren Spaziergang – die Entfernungen sind hier kurz und auch an einem Tag kann man viel schaffen und sehen.

Machen Sie unbedingt eine Tour um den See von Paide, der sowohl unter den Hobbyanglern beliebt ist als auch für verschiedene Sportveranstaltungen aktiv genutzt wird – von Minimarathons um den See bis hin zum IronMan und modernen Dreikampf.

In Paide befindet sich das Museum von Järvamaa. Museen des Landkreises gibt es auch in anderen Städten, aber sicher verfügen diese nicht über die älteste und einzig erhalten gebliebene Apothekenausstattung, die gerade im Museum von Järvamaa in Paide bewahrt wird. Ebenso kann man dort am interessanten Programm „Apteek avita“ („Apotheke, hilf!“) teilhaben.

Die Nachbarstadt Türi ist 15 km von Paide entfernt. Seit Herbst 2010 kann man mit einem Fahrrad zwischen den zwei Städten verkehren, weil dafür ein diese zwei Städte verbindender Weg für den nicht-motorisierten Verkehr erbaut worden ist.

 

Tatsachen über Paide:

  • Die Stadt Paide hat etwas mehr als 9000 Einwohner.
  • Die Fläche der Stadt Paide beträgt 10 km2.