Naturgenuss im estnischen Winter

Quelle: Arne Ader, Visit Estonia

Naturgenuss im estnischen Winter

Estland hat seinen Besuchern im Winter viel zu bieten. Wer das Abenteuer oder sportliche Aktivität sucht, findet etliche attraktive Angebote. Auch für Menschen, die es eher gemütlich mögen, die den Winter zwar lieben, aber Unternehmungen bevorzugen, die innerhalb beheizter Räume stattfinden, haben wir einen bunten Strauß voller Tipps zusammengetragen – nicht nur für das weihnachtliche Dinner und die Silvesternacht.

Hier und heute möchten wir uns an die Naturfans wenden. An jene Menschen, die ein paar Frostgrade nicht davon abhalten können, einen ausgedehnten Spaziergang zu machen, die Ruhe und Beschaulichkeit suchen und sie in der reichhaltigen Natur Estlands finden wollen.


Zauberhaftes Winterwunderland

Foto: Karl Ander Adami, Visit Estonia


Selbstverständlich kann man jederzeit auf eigene Faust losziehen und Estlands grandiose Natur in winterlichem Kleid erkunden; sie liegt ja überall direkt vor der Haustür. Unsere hier zusammengetragenen Tipps sind daher solche, die in Eigenregie organisiert werden können. Nur einer stellt eine Ausnahme dar: Einmal wenigsten sollte man als passionierter Estland-Urlauber an einer der Hundeschlitten-Touren am Peipus-See teilgenommen haben. Es ist ein unvergleichliches und auch unvergessliches Erlebnis.


Für Naturfans ist Estland im Winter eine Offenbarung.

Foto: Visit Estonia


Der Nationalpark Sooma ist auch im Winter ein beliebtes und landschaftlich abwechslungsreiches Wandergebiet. Hier trifft man auf viele Teiche und Moore und der Weg führt oft über Brücken und Stege. Im Besucherzentrum gibt es Informationen für Wanderer und eine Dauerausstellung. Für besonders bewegungshungrige Besucher werden Tretschlitten-Touren angeboten.


Auch für Fotografen ist der estnische Winter attraktiv.

Foto: Karl Ander Adami, Visit Estonia


Wer wollte nicht schon mal bis zum Ende der Welt wandern? In Estland scheint das möglich. Die Halbinsel Harilaid gehört eigentlich zur größten estnischen Insel Saaremaa, erstreckt sich in deren äußerstem Nordwesten aber so weit und eigensinnig in die Ostsee, dass ihr das den Status als Halbinsel eingetragen hat. An ihrem Ende wartet der schiefe Leuchtturm Kiipsaare auf den Winterwanderer, der hier unglaublich schöne Fotomotoive finden wird.

Und wenn man ohnehin schon im Winter auf den estnischen Inseln unterwegs ist, dann lohnt sich ein Abstecher nach Sääretirp. Die Landzunge im Süden der Insel Hiiumaa bietet ein wunderbares eisiges und einsames Meer-Erlebnis. Hier kann man mutterseelenallein im Schnee stehen und den Wellen trotzen, die um einen herumwogen.


Der Vanamõisa-See im Winterlicht

Foto: Visit Estonia


Der Landkreis Ida-Viru (oder auch Ida-Virumaa in der Langversion) hat gegenüber allen anderen estnischen Landkreisen eine Besonderheit: Hier befindet sich die estnische Steilküste. Das an die Ostsee grenzende Land fällt abrupt ab und gibt nur einen schmalen Strandstreifen frei, bevor man mitten im Meer steht. Bis zu 55 Meter erhebt sich die Küste hier über den Meeresspiegel – eine wunderbare Umgebung für aussichtsreiche Winterwanderungen, die natürlich auch durch Wälder und vorbei an Seen verlaufen können.


Winterwanderung im Landkreis Ida-Virumaa

Foto: Mariann Liimal, Visit Estonia



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