Der Struve-Bogen – UNESCO-Welterbe

Am 15. Juli 2005 wurde der geodätische Bogen, der unter Leitung des Astronomen der Kaiserlichen Universität zu Dorpat (Tartu), Friedrich Georg Wilhelm Struve, für die Vermessung der Form und der Größe der Erde in den Jahren 1816–1855 eingerichtet wurde, in das Unesco-Welterbe aufgenommen. Der Struve-Bogen ist ein langgestrecktes Netz geodätischer Vermessungspunkte, er hat etwa den Verlauf eines Meridianbogens, ist fast 2820 km lang und reicht vom Norden Norwegens bis zum Schwarzen Meer. 

Von ursprünglichen Vermessungspunkten sind bekannterweise 34 erhalten geblieben, drei von ihnen befinden sich in Estland. Einer von ihnen liegt in Tartu. Eine Gedenktafel, die den Standort des Bogens bezeichnet, befindet sich draußen, neben der Sternwarte.

Am 15. Juli 2005 wurde der geodätische Bogen, der unter Leitung des Astronomen der Kaiserlichen Universität zu Dorpat (Tartu), Friedrich Georg Wilhelm Struve, für die Vermessung der Form und der Größe der Erde in den Jahren 1816–1855 eingerichtet wur

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