Die MICHELIN-Sterne haben Estland erreicht!

Quelle: Renee Altrov, Visit Estonia

Die MICHELIN-Sterne haben Estland erreicht!

Der Restaurantführer Guide MICHELIN ist das international renommierteste, angesehenste und älteste Bewertungssystem für Restaurants, auf das Estland seit Jahren gewartet hat. Nun ist das Qualitätssiegel, das fast mit der Oscar-Verleihung gleichzusetzen ist, angekommen. Als erstes Land im Baltikum wird Estland im Guide MICHELIN geführt. Und jetzt liegen die Ergebnisse für 2022 vor.

Endlich ist es so weit – die Ergebnisse der ersten MICHELIN-Runde in Estland liegen vor! Insgesamt finden 31 Restaurants empfehlende Erwähnung im Guide MICHELIN 2022. Aller Anfang ist schwer, aber das Ergebnis lässt sich wirklich sehen; als Deutschland 1964 in den Guide Michelin aufgenommen wurde, gab es gar keinen Stern.

Die ersten Ergebnisse:

MICHELIN goes Estonia!

Das ist das Ergebnis des ersten estnischen MICHELIN-Rankings:

  • 31 Restaurants werden insgesamt im Guide MICHELIN empfohlen 
  • 2 Restaurants wurden mit einem MICHELIN-Stern ausgezeichnet
  • 5 Restaurants erhalten einen Bib Gourmand
  • 2 Restaurants wurden mit einem MICHELIN Green Star für ihr Engagement für nachhaltige Gastronomie ausgezeichnet

Diese Restaurants haben einen Stern bekommen

Von den 31 Restaurants, die von den Inspektoren des MICHELIN-Führers in dieser ersten estnischen Auswahl empfohlen wurden, sind zwei mit dem prestigeträchtigen MICHELIN-Stern für ihre hervorragende Küche ausgezeichnet worden.

NOA Chef's Hall
Tallinn

NOA Chef's Hall bekommt einen Michelin-Stern!

Foto: NOA Chef's Hall 


In demselben auffälligen, modernen Gebäude wie das Restaurant NOA befindet sich die stilvolle NOA Chef's Hall. Hier sind die Gäste eingeladen, den Abend mit einem Aperitif in einer romantischen Lounge mit herrlichem Blick auf die Tallinner Bucht und den Finnischen Meerbusen zu beginnen.

Die offene Küche ist das Herzstück des Restaurants und das offene Feuer wird effektvoll genutzt. Im Vordergrund stehen edle Zutaten, die aus der ganzen Welt bezogen werden, je nachdem, was gerade am besten schmeckt, seien es Jakobsmuscheln aus Norwegen oder Hummer aus Kanada, aber auch lokal angebaute und konservierte Produkte spielen eine Rolle. Das kreative 7-Gänge-Menü, das von den Chefköchen Roman Sidorov und Tõnis Siigur entworfen wurde, fesselt die Gäste von Anfang bis Ende mit komplexen, höchst originellen Gerichten voller komplementärer Aromen und Texturen. Die Gerichte werden von den Köchen an die Tische gebracht und ausführlich erläutert.

180° von Matthias Diether
Tallinn

Das 180° in Tallinn hat ebenfalls einen MICHELIN-Stern erhalten

Der deutsche Chefkoch Matthias Diether erntet schon seit zwei Jahren in Estland jedes Gourmet-Lob, das möglich ist - – jetzt auch das dasjenige des guide MICHELIN!

Foto: Laimipress, Visit Estonia

Dieses stilvolle Restaurant liegt in einem modernen Hafenviertel ein paar Kilometer außerhalb des Stadtzentrums und ist nach dem 180°-Blick benannt, den man von seiner U-förmigen offenen Küche aus hat.

Nach Drinks und Snacks in der futuristischen Bar des Restaurants können die Gäste wählen, ob sie das 4-Gänge-Degustationsmenü "Flavours of 180 Degrees" oder das 6-Gänge-Degustationsmenü "Matthias' Inspiration" genießen möchten. Anspruchsvolle, auffällige Gerichte sind das Markenzeichen des erfahrenen deutschen Küchenchefs Matthias Diether. Seine modernen Kreationen zeichnen sich durch eine Vielzahl von Geschmacks- und Texturkontrasten sowie durch große Liebe zum Detail aus. Der Service ist herzlich und einnehmend und trägt zu einer entspannten Atmosphäre bei.


Der Bib Gourmand für fünf Restaurants

Der Bib Gourmand ist eine bei Feinschmeckern besonders beliebte Auszeichnung, die Restaurants in der Auswahl des MICHELIN-Führers kennzeichnet, die gute Küche zu vernünftigen Preisen bieten. Fünf Restaurants wurden ausgewählt, weil sie ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten:

NOA, Tallinn

In diesem Restaurant, das einen herrlichen Blick auf die Stadt und das Meer bietet, steht besonders frischer Fisch im Mittelpunkt. Der gemütliche Raum ist mit natürlichen Materialien eingerichtet und wird durch die bodentiefen Fenster mit Licht durchflutet. Die modernen, saisonalen Menüs bieten eine große Auswahl.

Härg, Tallinn

Diese belebte, ganztägig geöffnete Brasserie besticht durch Steinwände, freiliegende Rohrleitungen und auffällige Kupferlüster. Die preiswerten, modernen Gerichte werden auf dem Holzkohlengrill zubereitet, wobei die Steaks im Mittelpunkt stehen; das "Dirty Steak", ein Ribeye, wird direkt auf der Holzkohle gebraten. Der Innenhof ist ein beliebter Ort.

Fellin, Viljandi

Ein gastronomisches Kleinod in Viljandi: das Fellin

Jeder, der es kennt, wird erfreut ausrufen: Jucheeh! Sie haben es gefunden!

Foto: Laimipress, Visit Estonia

In diesem Café-Bistro in einem roten Backsteingebäude am Rande der Altstadt wird man herzlich empfangen. Die gekachelte Bar, die verschiedenen Kunstwerke und die entspannte Atmosphäre verleihen dem Lokal einen Hauch von Bohème. Die sorgfältig zubereiteten, traditionellen europäischen Gerichte strotzen nur so vor Frische und Geschmack.

Lore Bistro, Tallinn

Dieses moderne Bistro befindet sich in einem riesigen Lagerhaus mit Blick auf den Hafen von Port Noblessner. Stahlträger, Hebebühnen und Betonsäulen bilden die Kulisse, und die offene Küche sorgt für ein lebhaftes Ambiente. Die Gerichte sind zum Teilen gedacht und von den Reisen der Besitzer inspiriert.

Mantel ja Korsten, Tallinn

Dieses Schindelhaus, dessen Name "Mantel und Schornstein" bedeutet, hat einen echten Postkartencharakter. Ein grün gekachelter Kamin und ein Kaminsims stehen im Mittelpunkt des mit hellen, kühnen Mustern eingerichteten Raums. Zu den mediterran inspirierten Gerichten werden ausgesuchte Weine aus biologischem und biodynamischem Anbau serviert.


Zwei Restaurants erhalten den MICHELIN Green Star 

Für Nachhaltigkeit ausgezeichnet: das Restaurant im Gutshaus Põhjaka

Foto: Hans Markus Antson, Visit Estonia

Mit dem MICHELIN Green Star wurden zwei Restaurants ausgezeichnet, die in der Gastronomie eine Vorreiterrolle einnehmen, wenn es um Nachhaltigkeit geht: Põhjaka Manor in Mäeküla und Fotografiska in Tallinn. Die beiden Restaurants sind eine wahre Inspirationsquelle für Feinschmecker und Gastronomen gleichermaßen, sei es durch ihr lokales Konzept, ihre Bemühungen, den ökologischen Fußabdruck des Restaurants zu verkleinern, ihre Initiativen zur Wiederverwertung von Lebensmittelabfällen, den Anbau von eigenem Gemüse und Kräutern oder die Aufklärung ihrer Gäste über eine umweltbewusste Vision der Gastronomie.


Drei MICHELIN-Sonderpreise
zur Auszeichnung talentierter Profis

Der MICHELIN-Führer hat drei Sonderpreise an talentierte Fachleute vergeben, um die Vielfalt der Fähigkeiten und Talente hervorzuheben, die zu großartigen gastronomischen Erlebnissen beitragen.

Der MICHELIN Young Chef Award geht an Janno Lepik, Chefkoch des Bib Gourmand Restaurants Lore Bistro. Janno Lepik ist ein echtes Talent in der Tallinner Gastronomieszene und hat sich zunächst im Restaurant Leib (heute Lee) einen Namen gemacht, bevor er das Lore Bistroo eröffnete. Der Chefkoch konzentriert sich bei der Zubereitung klassischer Rezepte und Aromen aus dem kulinarischen Repertoire Estlands auf lokale Erzeuger.

Der MICHELIN Sommelier Award: Die MICHELIN-Inspektoren waren beeindruckt von den Fähigkeiten und den professionellen Qualitäten von Robert Põld, dem aufmerksamen und leidenschaftlichen Sommelier in der mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten NOA Chef's Hall. Die Kombinationen aus Speisen und Weinen waren klug konzipiert, und die Freundlichkeit, der Humor und die Einfachheit dieses großen Profis trugen dazu bei, dass sich die Gäste wohl fühlten. Er wurde mit dem MICHELIN Sommelier Award ausgezeichnet.

Der MICHELIN Service Award schließlich geht an das Team des Restaurants Villa Lahepere in Kloogaranna, das von der freundlichen Besitzerin Helen Vihtol geleitet wird. Hier, versteckt in einem Waldstück in Strandnähe, wird alles getan, um den Gästen ein außergewöhnliches Maß an Komfort und Gastfreundschaft zu bieten. Das erste, was ins Auge fällt, ist das knisternde Feuer im Garten neben den mit Vlies bedeckten Stühlen. Von der Terrasse aus, die ihr Mann gebaut hat, empfängt Helen Vithol jeden Gast, während ihre Tochter beim Service, ihr Sohn beim Abwasch und ihr Mann bei der Pflege der Außenanlagen und des Feuers hilft. Der Chefkoch Silver Saa ist ebenfalls mit von der Partie und erklärt leidenschaftlich jedes Gericht auf der Speisekarte, die alle zwei Wochen wechselt. Alle Gäste erhalten zum Abschied ein kleines Geschenk: ein hausgemachtes Müsli für das Frühstück am nächsten Morgen, um das Erlebnis zu verlängern.


Frische regionale Küche: das ist Estland

Foto: Renee Altrov, Visit Estonia


Kulinarische und geografische Vielfalt:
Alle anderen empfehlenswerten Restaurants

Neben den Restaurants, die mit einem MICHELIN-Stern oder dem Siegel "Bib Gourmand" ausgezeichnet wurden, bieten auch die anderen im MICHELIN-Führer Estland empfohlenen Restaurants ausgezeichnete Qualität und eine große Vielfalt an kulinarischen Stilen.

Das Ruhe in Neeme beispielsweise offeriert feine Fischgerichte, während das Lee in Tallinn asiatische Aromen bietet und das Gianni die Gäste nach Italien entführt. Das Fii in Tartu hat die Inspektoren des MICHELIN-Führers ebenso überzeugt wie das Wicca in Laulasmaa und das Mere 38 in Võsu.


Hier sind sie alle:

38, Tallinn
Cru, Tallinn
Fii, Tartu
Gianni, Tallinn
Hõlm, Tartu
Horisont, Tallinn
Joyce, Tartu
Lahepere Villa, Kloogaranna
Lee, Tallinn
Mere 38, Võsu
Mon Repos, Tallinn
Moon, Tallinn
Paju Villa, Tallinn
Pull, Tallinn
Puri, Tallinn
R14, Tallinn
Rado, Tallinn
Ruhe, Neeme
SMAK, Tallinn
Tchaikovsky, Tallinn
Tuljak, Tallinn
Wicca, Laulasmaa


Estland – eine gastronomische Entdeckung

Michelin freut sich, die erste Restaurantauswahl des MICHELIN-Führers Estland zu präsentieren, dem ersten Land mit einem Führer für den baltischen Raum. Einunddreißig Restaurants wurden von den Inspektoren des MICHELIN-Führers für ihr hervorragendes kulinarisches Angebot empfohlen. Darunter befinden sich zwei Restaurants, die sich durch eine herausragende Qualität ihrer Küche auszeichnen und mit einem MICHELIN-Stern ausgezeichnet wurden. Fünf Restaurants wurden mit einem Bib Gourmand für ihr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ausgezeichnet und zwei Restaurants erhielten einen MICHELIN Green Star für ihr Engagement für eine nachhaltige Gastronomie.

"Estland gehört zu den Ländern, die unsere Inspektoren schon seit mehreren Jahren mit Neugierde unter die Lupe nehmen. Nach einer mehrmonatigen Reise durch das Land, von Tallinn bis Tartu, von Mäeküla bis Kloogaranna, entdeckten sie eine lebendige kulinarische Szene voller Qualitätsbetriebe und einer vielfältigen Küche. Diese erste Auswahl von Restaurants ist eine wunderbare Einladung, ein faszinierendes kulinarisches Reiseziel zu entdecken", so Gwendal Poullennec, Internationaler Direktor der MICHELIN Guides, und hebt talentierte Köche und Profis hervor, die sowohl das klassische estnische als auch das internationale Repertoire bedienen.

Wie bei allen anderen Restaurant-Auswahlen arbeiteten die Inspektoren des MICHELIN-Führers kollegial zusammen, um diese erste estnische Auswahl gemäß der historischen und internationalen Methodik des Führers zu erstellen. Das Team bewertete unabhängig und anonym die kulinarische Szene der Restaurants anhand von fünf Kriterien:

  • Die Qualität der Zutaten
  • Die Beherrschung der kulinarischen Techniken
  • Die Harmonie der Geschmacksrichtungen
  • Die Persönlichkeit des Küchenchefs, die in den Gerichten zum Ausdruck kommt
  • Beständigkeit über die gesamte Speisekarte und im Laufe der Zeit


Endlich auch in Estland: der Guide MICHELIN

Foto: Renee Altrov, Visit Estonia


Die MICHELIN-Kategorien

Drei MICHELIN Sterne: eine einzigartige Küche – eine Reise wert!
Die Handschrift eines großen Küchenchefs! Erstklassige Spitzenprodukte, pure Aromen und intensiver Geschmack, harmonische Kompositionen: Hier wird das Kochen zur Kunst. Perfekt zubereitete Gerichte, die nicht selten zu Klassikern werden.

Zwei MICHELIN Sterne: eine Spitzenküche – einen Umweg wert!
Hervorragende Produkte, von einem talentierten Küchenchef und seinem Team mit viel Know-how und Inspiration in subtilen, außergewöhnlichen und mitunter originellen Kreationen trefflich in Szene gesetzt.

Ein MICHELIN Stern: eine Küche voller Finesse – einen Stopp wert!
Produkte von ausgesuchter Qualität, unverkennbare Finesse auf dem Teller, auf den Punkt gebrachter Geschmack, ein konstant hohes Niveau bei der Zubereitung.

Bib Gourmand: unser bestes Preis-Leistungs-Verhältnis ≤ 37€
Genuss für bis zu 37 €: sorgfältig zubereitete Produkte, eine moderate Rechnung, eine frische Küche mit exzellentem Preis-Leistungs-Verhältnis.

DER GRÜNE MICHELIN-STERN: Gastronomie und Nachhaltigkeit
Orientieren Sie sich an dem Grünen MICHELIN-Stern in unserer Restaurantauswahl, er kennzeichnet die Häuser, die sich besonders für eine nachhaltige Gastronomie engagieren.


Le Guide MICHELIN – Wie alles begann

Alles begann vor mehr als 100 Jahren, im Jahr 1889 in der französischen Kleinstadt Clermont-Ferrand, wo die Brüder André und Édouard Michelin ihr weltberühmtes Reifenunternehmen gründeten. Sie hatten eine klare Vorstellung von der französischen Autoindustrie zu einer Zeit, als es in dem Land weniger als 3 000 Autos gab. Um den Fahrern zu helfen, haben die Michelin-Brüder einen kleinen roten Restaurantführer zusammengestellt, der Informationen zum Reifenwechsel und zu Tank-, Essens- und Unterkunftsmöglichkeiten enthielt. Angesichts des wachsenden Interesses an der Restaurant-Rubrik des Reiseführers rekrutierten die Brüder ein Team von Gutachtern, die die Restaurants anonym besuchten.

Ab 1926 wurden Restaurants mit Sternen ausgezeichnet, zunächst allerdings nur mit einem Stern. Fünf Jahre später wurde eine Hierarchie von bis zu drei Sternen eingeführt.

Dank seiner Praktikabilität und Unabhängigkeit sowie seines hohen Standards wurde aus dem MICHELIN-Restaurantführer ein Bestseller, dessen Bewertungen bis heute eine maßgebliche Quelle bei der Wahl von Reiseziel und Restaurant sind.


Zweifellos ist die Ankunft von MICHELIN in Estland eine große Anerkennung unserer Restaurantlandschaft – sie zeigt, dass die gastronomische Landschaft Estlands, die in der Welt noch nicht so bekannt ist, durch ausgeprägte Essenstraditionen bereichert wurde, in denen das Beste aus verschiedenen Kulturen übernommen wurden. Auch die estnischen Meisterköche sind auf einem sehr guten Niveau – und daher zeichnen sich die Gerichte estnischer Restaurants durch ihre Besonderheit und ihre hohe Qualität aus.


Wie kommt man in den MICHELIN-Restaurantführer?

Bis heute hat der MICHELIN-Restaurantführer fast 40 Länder auf vier Kontinenten erreicht und empfiehlt dabei mehr als 15.000 anerkannte Restaurants, von denen etwa ein Fünftel mit Sternen ausgezeichnet wurden.

Jedes Jahr werden die besten Restaurants bekannt gegeben. Die höchste Anerkennung sind dabei die Sterne, von denen bis zu drei an ein Restaurant vergeben werden können. Hat ein Restaurant keine Sternebewertung, überzeugt jedoch trotzdem mit seiner guten Qualität, wird es im Restaurantführer mit einer von zwei weiteren Auszeichnungen hervorgehoben. Diese beiden zusätzlichen Auszeichnungen sind:

Die MICHELIN-Gutachter sind immer anonym, sie stellen sich nicht im Restaurant vor und bezahlen ihr Essen selbst. In den Restaurants achten die Gutachter auf Folgendes: die Qualität der Zutaten, das hohe Niveau der Essenszubereitung, die Fähigkeit Geschmacksnoten zu kombinieren, die Individualität des Küchenchefs, die Beständigkeit eines hohen kulinarischen Standards – sowohl auf der Speisekarte als auch in der Zeitplanung.


Mit seiner Lage am Finnischen Meerbusen, im Herzen des Ostseeraums, verbindet Estland die Kulturen Skandinaviens, Mittel- und Osteuropas. Estlands Hauptstadt Tallinn ist mit einer der am besten erhaltenen mittelalterlichen Altstädte Nordeuropas UNESCO-Welterbestätte; Wälder und Moore bedecken drei Viertel des Landes; 2 222 Inseln; über 3 800 km Küste und viele Seen bieten zusammen eine enorme Menge an Charme und alter Geschichte, von der auch die interessante Küche geprägt ist. Die Vorliebe für Vielfalt, handwerkliche Produkte und lokale Zutaten üben ebenfalls einen deutlichen Einfluss auf die estnische Küche und ihre jungen und dynamischen Köche aus.

Zuletzt aktualisiert: 07.06.2022

Thema: Essen, Trinken & Nachtleben