Die Party kann beginnen, die allergrößte Party

Quelle: Liis Reiman

Die Party kann beginnen, die allergrößte Party

Die Republik Estland feiert am 24. Februar diesen Jahres ihren 100. Geburtstag. Kein Staat entsteht an einem Tag, daher verteilen sich die Feierlichkeiten entsprechend der estnischen Gründlichkeit über drei Jahre hinweg.

Die Feierlichkeiten begannen im April 2017 und enden im Februar 2020. Ein Highlight der langen Jubiläumsperiode ist die große Geburtstagswoche. Vom 18. bis 25. Februar nimmt die Feierwelle alles Orte in Estland und die Freunde im Ausland ein.

Von Spitzenveranstaltungen gefolgt wird so durch die größeren Städte Estlands gereist: Tallinn, Haapsalu, Narva, Viljandi, Paide, Pärnu und Tartu. Mehrere Events bringen die Feiernden 100 Jahre in die Vergangenheit. Am 19. Februar werden in Tallinn in der estnischen Bank von einer Performance begleitet vier glänzende Erinnerungsmünzen vorgestellt. Am Abend des 24. Februar wird das Augenmerk auf das Estnische Volksmuseum in Tartu gerichtet, wo der größte Empfang der estnischen Präsidentin stattfindet.

Wenn die Abendgarderobe nicht dein Thema ist, dann tanze am 23. Februar im Kulturkessel (est. Kultuurikatel) beim estnischen Techno-Tanzmusikfestival „Made in Estonia" dem Geburtstag entgegen. Ab dem 24. Februar kann man im Tallinner Wasserflughafen die Ausstellung „Hundert Jahre unter dem Kiel erkunden. Die Geschichte Estlands in Schiffen 1918–2018".

Vom 16. bis zum 25. Februar ist der Berliner Konzerthaus vom Festival Baltikum eingenommen. Von den estnischen Artisten sind vertreten Kristjan Järvi mit seinem Erfahrungskonzert „Nordic Pulse!", das Raivo Tafenau Quintett und der Jungenchor des Operntheaters Estonia unter der Leitung von Hirvo Surva. Bis zum 25. Februar ist in Helsinki in der Virka Galerie die estnisch-finnische Ausstellung „Brücke" geöffnet.

Es treffen sich die estnische Vergangenheit und Gegenwart in Estland und im Ausland. Die Geburtstagswoche ist aber nur ein Teil der Feierlichkeiten, die dem verdienten und würdigen Geburtstagskind und dem Mitfeiernden gewidmet sind.

Zuletzt aktualisiert: 08.08.2018

Thema: Tallinn, Südestland, Westestland, Nordestland, Geschichte & Kultur

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