7 Dinge, die den Mittsommer zum Highlight machen

Quelle: Mariann Liimal, Visit Estonia

7 Dinge, die den Mittsommer zum Highlight machen

Von Mai bis Juli steht ganz Estland Kopf, wenn die Tageshelle der Dunkelheit auch die letzte Stunde abtrotzt und sich die Magie der Weißen Nächte über das Land breitet. Der Biorhythmus macht dann Pause. Jung und Alt sind auf den Beinen und feiern die Sonne, das Leben und die Gemeinschaft. Sie feiern mit estnischen Traditionen, Ritualen und einem ewigen kleinen Lagerfeuer, von dem es heißt: Wer in der Mittsommernacht darüber hüpft, der werde reich beschenkt.

Sieben Dinge für einen unvergesslichen Mittsommer

In den Wochen vor und nach der Mittsommernacht ist Estland bei Tag und bei Nacht in ein unvergleichliches Licht und in eine magische Stimmung getaucht. Hier sind sieben Dinge, die zu den Weißen Nächten in Estland auf jeden Fall dazu gehören:

1. Den Tag mit einem Sprung in die Wellen beginnen

Viele Esten begrüßen den Tag mit einem Kopfsprung in die erfrischenden nordischen Wellen. Mit über 2.000 winzig kleinen Inseln und einer Küstenlinie von mehr als 3.700 Kilometer sind der Strand und das Wasser in Estland niemals weit. Wie in Skandinavien gibt es auch in Estland das Jedermannsrecht, daher ist auch ein Sprung in einen der ca. 1.200 Seen fast überall erlaubt.

2. Yoga auf einem Stand-up-Paddle-Board machen

Sonnengruß, Kobra oder Baum – Yoga  auf einem kleinen Stand-up-Paddel-Brett mitten auf der estnischen See erfordert ein wenig Übung. Nach einigen Platschern ins Wasser klappt es bald wie von selbst und die Atmung gleicht sich dem Rhythmus der rauschenden Wellen an. Aber ab und zu die Augen öffnen! Denn viel zu einzigartig ist der Blick im Lotus-Sitz vom Stand-up-Paddel-Brett auf das estnische Festland im Sonnenlicht.

3. Algen-Wrap und Hausbierbad genießen

Wohlbefinden auf estnische Art ist auch auf dem Spa-Trail, der ultimativen Entspannungsroute, angesagt. Probieren Sie den Algen-Wrap, ein Hausbierbad oder andere raffinierte Spa-Anwendungen mit einheimischen Kräutern, Sand, Torf und sogar Steinen, die aus Estlands weiten Wäldern stammen. Den Heilkräutern wird zur Sommersonnenwende eine besonders intensive Wirkung zugesprochen!

4. An der längsten Zipline Estlands durch die Nacht gleiten

Der Wind pfeift um die Ohren. In einem Sicherheitsgeschirr  hängend geht es mit bis zu 80 km/h über knapp 700 Meter durch die helle Nacht. Wer mutig ist, testet die von den Esten erfundene Extremsportart, das Kiiking: Auf einer überdimensionalen Schaukel bis in die Wolken schwingen, Überschlag inklusive.

5. Mitternacht-Grillen

Würstchen im Brötchen um Mitternacht? Unbedingt! Die Weißen Nächte sind zudem ideal für Tierbeobachtungen. In der Wildnis von Alutaguse können Besucher in einer Beobachtungshütte im Wald Bären, Elche und Füchse sichten. Auch der Lahemaa Nationalpark, einer der bedeutendsten Waldschutzgebiete Europas, bietet in den Weißen Nächten eine wunderschöne Kulisse zum Spazierengehen, Wandern, Reiten, Fat-Biken und Kanu-Fahren.

6. Nachts ins Museum und auf Konzerte gehen

Wenn die Tage in der Zeit der Weißen Nächte gar nicht enden wollen, bleibt auch mehr Zeit für Kultur. Beispielsweise für eines der innovativsten Museen Estlands, das KUMU in Tallinn. Wer noch mehr Lust auf Musik hat und wissen möchte, wie die Seele Estlands klingt, der besucht im Juli das Folk Music Festival in Viljandi, sowie das einzigartige Suure Jaani Musik Festival, wo klassische Musik mitten in der Natur dargeboten wird.

7. Bei hellem Schummerlicht in der Rauchsauna schwitzen

In einer urigen Hütte auf dem Bauernhof Mooska steht eine der berühmten Rauchsaunen Estlands. Zu dem typischen Rauchsauna-Erlebnis gehört neben dem obligatorischen Sprung in den See auch ein selbstgebrautes Bier im warmen Licht der Mitternachtssonne – Birkensaft geht auch. Terviseks!

Zuletzt aktualisiert: 26.06.2018

Thema: Natur & Tierwelt

Lass dich inspirieren